Teams & Stationen


Ueckermünde

Ueckermünde ist die östlichste Station der DGzRS. Zum Revier der 15 freiwilligen Seenotretter um Vormann Manfred Fastnacht gehören vor allem das Stettiner Haff im deutsch-polnischen Mündungsgebiet von Oder und Peene sowie der Peenestrom bis zur Hafenstadt Wolgast. Oft unterschätzen Skipper das ausgedehnte und teilgeschützte Flachwassergebiet. Für sie kann es in dem Haff mit seinen vielen Untiefen sehr schnell gefährlich werden: Das Wetter ändert sich innerhalb von Minuten und schon bei Windstärken von 4 bis 5 Beaufort baut sich eine kurze steile Welle auf.

Seenotrettungsboot GERHARD TEN DOORNKAAT

Die deutsch-polnische Grenze teilt das Stettiner Haff in das „Kleine Haff“ und das „Große Haff“. Daher sind grenzüberschreitende Einsätze für die freiwilligen Seenotretter nicht selten und die Zusammenarbeit mit den polnischen Kollegen ist sehr eng. Der Schiffsverkehr im Revier ist sowohl von der Berufsschifffahrt als auch von der Sportschifffahrt geprägt. Dazu zählen auch Binnenschiffe, die unter anderem über die Oder kommen und Häfen im Haff anlaufen.

In Ueckermünde ist die GERHARD TEN DOORNKAAT stationiert. Das Seenotrettungsboot gehört zur 8,5-Meter-Klasse. Gebaut wurde es 1992 bei der Fassmer-Werft in Berne-Motzen. Benannt ist es nach einem Unternehmer, dessen Stiftung die Baukosten übernahm. Die GERHARD TEN DOORNKAAT hat ihren Liegeplatz im städtischen Hafen am Kamigkrug.

Als Stationsgebäude dient das alte Strommeisterhaus. Es liegt strategisch äußerst günstig an der Ueckermündung ins Haff. Es konnte 1998 dank einer großzügigen Zuwendung der Gerhard-ten-Doornkaat-Koolmann-Stiftung, die bereits 1992 das Seenotrettungsboot der Station finanzierte, umfassend restauriert werden.


Aus dem Stationsbuch




Karte


Geschichte der Station


1992 Zur Stationsgründung wird das 7-Meter-Seenotrettungsboot TRIENTJE nach Ueckermünde verlegt. Im November wird der 8,5-Meter-Neubau GERHARD TEN DOORNKAAT getauft.

1999
Als zweites Seenotrettungsboot kommt im Juli die MARIE LUISE RENDTE zur Station.

2003
Die MARIE LUISE RENDTE wechselt nach Schilksee. Ueckermünde erhält als zweite Einheit das 6,8 Meter lange und 37 Knoten schnelle Festrumpfschlauchboot RESCUE UECKER.

2007
RESCUE UECKER wird nach mehrjähriger intensiver Erprobung auf den Namen DORA getauft.

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