ÜBER DIE STATION

Lauterbach

An der Südküste Rügens hat die DGzRS nach der Wiedervereinigung in Thiessow an der Spitze der Halbinsel Mönchgut eine Rettungsstation eingerichtet. Wenig später verlegte sie die Station nach Lauterbach ins Innere des Greifswalder Boddens. Elf freiwillige Seenotretter um Vormann Andreas Jahn sind von dort aus im Einsatz.

Westlich erstreckt sich ihr Revier bis in den Strelasund hinein, östlich bis auf die offene Ostsee hinaus Richtung Greifswalder Oie. Vom Lauterbacher Hafen aus starten viele Segler und Motorbootfahrer zu ihren Törns. Fahrgastschiffe steuern die vorgelagerte Insel Vilm an.

Station Lauterbach

Seenotrettungs­boot CASPER OTTEN
Rufzeichen DG 7347
Besatzung Freiwillige
Vormann Andreas Jahn
Liegeplatz Kommunalhafen, Fischerbrücke
Stationsgebäude Hafenwestseite
Das Seenotrettungsboot "Casper Otten" fährt bei schönem Sommerwetter durch die Ostsee. Im Hintergrund ist die Küstenlandschaft bei Lauterbach auf Rügen zu erkennen.
Seenotrettungsboot im Einsatz vor Lauterbach
Seenotrettungsboote CASPER OTTEN und ein Segelboot
Schnelle Fahrt des Seenotrettungsbootes "Casper Otten" auf der Ostsee vor Lauterbach auf Rügen. Wasser spritzt am Boot vorbei.

Fotos: Martin Stöver (1,4); Steven Keller (2); DGzRS (3)

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Werfen Sie einen Blick auf das, was die DGzRS-Station Lauterbach für Sie zum Tag der Seenotretter 2020 vorbereitet hat.

Unser Seenotrettungsboot

Die CASPER OTTEN

Das in Lauterbach stationierte Seenotrettungsboot CASPER OTTEN wurde 2001 bei der Schweers-Werft in Bardenfleth an der Unterweser gebaut. Es gehört zur 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Benannt ist es nach einem langjährigen Vormann auf der ostfriesischen Insel Langeoog.

9,5-/10,1-Meter-Seenotrettungsboot

Abbildung, 9,5-10,1-Meter Seenotrettungsboot ohne Wasserlinie
Länge 9,41 Meter
Breite 3,61 Meter
Tiefgang 0,96 Meter
Verdrängung 7 Tonnen
Leistung 320 PS
Geschwindigkeit 18 Knoten
Aktuelles

Aus dem Stationsbuch

HISTORIE

Geschichte der Station Lauterbach

1991

Zur Stationsgründung kommt das sieben Meter lange Seenotrettungsboot SÜDPERD (ex BRUNTJE, ex KAATJE) nach Lauterbach.

1992

Die Station erhält das neue 8,5-Meter-Seenotrettungsboot PUTBUS. Es wird am 7. Juni getauft. Die SÜDPERD wird nach Schilksee verlegt. Sie ist heute als Zeugnis aus der Geschichte der Seenotrettung rund um die Insel Rügen am Flächendenkmal Kap Arkona ausgestellt.

1995

Ein neuer Rettungsschuppen für die Seenotretter wird in Betrieb genommen.

2017

Das 9,5-Meter-Seenotrettungsboot CASPER OTTEN ersetzt die PUTBUS, die außer Dienst gestellt wird.

Ihre Spende für die Seenotretter

5 Seenotretter sitzten an Deck der HORST HEINER KNETEN und genießen die Sonne

Crews & Stationen

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig. Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

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