27.08.2021

Seenotrettern den Weg ebnen

Mit Muskelkraft und seinem handwerklichen Know-how hat Tiefbauer Jan Beyer die freiwilligen Seenotretter der Station Ueckermünde unterstützt. Gemeinsam mit seinen beiden Angestellten setzte er im August den Gehweg am Stationsgebäude kostenlos instand.

Minibagger legt Pflastersteine für einen neuen Gehweg

Jan Beyer saniert gemeinsam mit seinen Angestellten den Gehweg auf dem Gelände der DGzRS-Station in Ueckermünde.
Foto: Nordkurier/Haff-Zeitung

Die Sanierung war deshalb nötig, weil vor allem Ameisen im Laufe der vergangenen 20 Jahren den Boden unter den Pflastersteinen unterhöhlt hatten und diese dadurch teilweise abgesackt waren. Infolgedessen entstanden immer mehr gefährliche Stolperfallen für die Rettungsleute, gerade wenn sie bei nächtlichen Einsätzen schnell zu den Seenotrettungsbooten EVA AHRENS-THIES und GERHARD TEN DOORNKAAT müssen. Jan Beyer, Chef des Wilhelmsburger Garten- und Landschaftsbaubetriebes „Jan Beyer Kulturbau“, und sein Team nahmen die Pflastersteine auf, verdichteten den Untergrund der etwa 30 Quadratmeter großen Fläche, füllten sie mit Split auf und verlegten die Steine wieder.

Für Jan Beyer waren die eineinhalb Arbeitstage auf dem Gelände der DGzRS-Station mehr als nur ein Job: „Die Seenotretter finanzieren sich rein durch Spenden, das fasziniert mich. Da wollte ich – außer als Förderer regelmäßig Geld zu geben – gerne mehr machen“, sagt der 42-Jährige. Zumal sein Schwiegervater als Fischer und er als Angler genau wissen, dass sie sich auf die Rettungsleute aus Ueckermünde verlassen können, wenn sie auf dem Stettiner Haff einmal in Not geraten sollten. Also bot er seine Dienstleistung den Seenotrettern an, die diese dankend annahmen und sich über die Sachspende in Höhe von rund 1.500 Euro freuten.

Ihr Unternehmen möchte die Seenotretter ebenfalls unterstützen? Ihren Ansprechpartner und Informationen zum Thema Firmenspenden finden Sie unter „Für Unternehmen“.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Kai vor einem Seenotrettungsboot mit orangefarbenem Aufbau. Einige Menschen tragen rote Einsatzkleidung. Zwei Personen halten einen kleinen weiß‑roten Wimpel mit der Aufschrift „Ich spende!“. Eine weitere Person präsentiert einen großen Spendenscheck über 500 Euro, ausgestellt von den Stadtwerken Stralsund. Im Hintergrund liegt das Seenotrettungsboot im Wasser. Es ist sonnig und klar.. Zur Seite: Ein besonderes Stück Kuchen, das hilft

Der traditionelle Stollenverkauf hat in Stralsund die letztjährige Adventszeit erneut mit einem guten Zweck eingeläutet. Der Erlös ging ein weiteres Mal an die Seenotretter.

Ein Paar sitzt dicht nebeneinander an einem Tisch in einem Innenraum. Die Köpfe sind aneinander angelehnt, beide Personen lachen glücklich in die Kamera.  . Zur Seite: Neuer Kälteschutzanzug dank Goldhochzeitsfeier

Großes Herz: Ehepaar vom Niederrhein widmet eigenen Ehrentag den Seenotrettern

Eine Gruppe von Menschen steht in einem Innenraum vor einer Wand und blickt in die Kamera. In der vorderen Reihe halten mehrere Personen ein großes Banner und der Herr links im Bild überreicht einer ihm gegenüberstehenden Person in rotem Seenotretter-T-Shirt einen symbolischen Spendenscheck. Zwischen ihnen hält eine Dame ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich. Der Raum ist warm beleuchtet, mit Holzbalken an der Decke und runden Lampen.. Zur Seite: Shantys für die Seenotretter

„De Gieselauschipper“ engagieren sich auf musikalische Weise für Sicherheit auf See

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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