ÜBER DIE STATION

Kühlungsborn

Die Station Kühlungsborn liegt an der mecklenburgischen Küste zwischen der Insel Poel im Westen und der Warnowmündung im Osten. Rund zehn freiwillige Seenotretter um Vormann Rainer Kulack sind dort im Einsatz. Ihr Revier ist die Ostsee bis zu den Großschifffahrtswegen zwischen der Lübecker Bucht einerseits sowie Skandinavien und dem Baltikum andererseits.

Die Stadt Kühlungsborn entstand 1938 durch den Zusammenschluss der beiden Orte Arendsee (im Westen) und Brunshaupten (im Osten). In Arendsee errichtete die DGzRS bereits 1882 eine Station. Den historischen Rettungsschuppen nutzen die Seenotretter noch heute als Stationsgebäude. Einst waren darin Ruderrettungsboot und Raketenapparat stationiert, in moderner Zeit nach der Wiedervereinigung ein Seenotrettungsboot auf Trailer samt Unimog als Zugmaschine.

Seit Eröffnung des Bootshafens im östlichen Ortsteil mit Liegeplätzen für Sportboote ebenso wie für einige Fischkutter ist ein Seenotrettungsboot der DGzRS dort stationiert. Der Rettungsschuppen im westlichen Ortsteil dient dennoch weiterhin als Stationsgebäude.

Station Kühlungsborn

Seenotrettungs­boot KONRAD-OTTO
Ruf­zeichen DH 2558
Besatzung Freiwillige
Vormann Rainer Kulack
Liegeplatz Ortsteil Ost, Bootshafen, Steg A
Stationsgebäude Ortsteil West, Ostseeallee
Gruppenfoto einer Seenotretter-Crew zwischen Schiffsschraube und Seenotrettungsboot
Seenotrettungsboot im Einsatz vor Timmendorf
Die "KONRAD OTTO" im Einsatz
Die "KONRAD OTTO" angelegt im Hafen

Fotos: DGzRS (1-3), Sascha Petrick (4)

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Training für den Ernstfall – Kühlungsborner Seenotretter demonstrieren Einsatz-Ablauf

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Werfen Sie einen Blick auf das, was die DGzRS-Station Kühlungsborn für Sie zum Tag der Seenotretter 2020 vorbereitet hat.

Unser Seenotrettungsboot

Die KONRAD-OTTO

Das heutige Kühlungsborner Seenotrettungsboot KONRAD-OTTO gehört zur 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Gebaut wurde es 2006 bei der Fassmer-Werft in Berne. Es hat seinen Liegeplatz an der Ostmole des Bootshafens. Benannt ist es nach dem Vater eines Förderers, dessen Spende den Bau der Rettungseinheit ermöglichte.

9,5-/10,1-Meter-Seenotrettungsboot

Abbildung, 9,5-10,1-Meter Seenotrettungsboot ohne Wasserlinie
Länge 10,10 Meter
Breite 3,61 Meter
Tiefgang 0,96 Meter
Verdrängung 7 Tonnen
Leistung 320 PS
Geschwindigkeit 18 Knoten
Aktuelles

Aus dem Stationsbuch

Seenotretter seit 30 Jahren wiedervereint

Vor 30 Jahren hat sich die deutsch-deutsche Grenze auch auf See geöffnet. Der Zusammenschluss der Seenotretter aus Ost und West unter dem Dach der traditionsreichen Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am 3. Oktober 1990 gilt als eine der gelungensten Aktionen der deutschen Wiedervereinigung. Zwei erfahrene Vorleute der Seenotretter blicken zurück.

Weiterlesen
HISTORIE

Geschichte der Station Kühlungsborn

1882

In Arendsee errichtet die DGzRS einen massiven Rettungsschuppen. Die ersten Rettungsgeräte, Raketenapparat und Ruderboot, kommen von der Station Alten Gaarz.

1884

Die Station erhält ein 7,5-Meter-Boot samt Transportwagen.

1915

Ein fertiggestelltes neues 8,5-Meter-Boot mit Transportwagen soll „alsbald nach Friedensschluß“ zur Station gebracht werden.

1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg geht die Station verloren und ist vorübergehend nicht in Betrieb. Später wird sie unter der Flagge des Seenotrettungsdienstes der DDR wieder eingerichtet.

1970

Amphibienfahrzeug, ursprünglich Militärfahrzeug aus sowjetischer Produktion.

1990

Neues Festrumpf-Schlauchboot RESCUE 3.

1993

Kühlungsborn erhält das Seenotrettungsboot BUTT auf Trailer mit Zugmaschine (Unimog).

2002

Nach Fertigstellung des Hafens stationiert die DGzRS das neue 9,5-Meter-Seenotrettungsboot WOLTERA.

2007

Das neue 10,1-Meter-Seenotrettungsboot KONRAD-OTTO löst die WOLTERA ab.

Ihre Spende für die Seenotretter

5 Seenotretter sitzten an Deck der HORST HEINER KNETEN und genießen die Sonne

Crews & Stationen

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig. Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

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