ÜBER DIE STATION

Wustrow

Die Rettungsstation Wustrow existiert bereits seit 1847 und gehört zu den ältesten an der deutschen Ostsee. Sie liegt an der schmalsten Stelle der Halbinsel Fischland. Von dort fahren die 18 freiwilligen Seenotretter um Vormann Christian Levien mit dem Seenotrettungsboot BARSCH sowohl Einsätze auf der Ostsee als auch auf dem Saaler Bodden.

Das Revier der Station ist durch Ausflugs- und Freizeitschifffahrt ebenso wie Berufsschifffahrt gekennzeichnet. So befindet sich seeseitig die Kadetrinne – eines der schwierigsten und gefährlichsten Seegebiete der Ostsee sowie mit rund 63.000 Durchfahrten jährlich einer der am stärksten befahrenen Seewege Europas.

Die Station arbeitet eng mit den Seenotrettungskreuzern NIS RANDERS der Station Darßer Ort und ARKONA der Station Warnemünde sowie im rückwärtigen Bodden mit dem Seenotrettungsboot PUG freiwilligen Kollegen der Station Prerow/Wieck zusammen.

Station Wustrow

Seenotrettungs­boot BARSCH
Rufzeichen DH 3784
Besatzung Freiwillige
Vormann Christian Levien
Stationsgebäude Strandstraße 48/An der Seenotstation (Boot auf Trailer)
Die Crew vor dem Haus der Seenotretter in Wustrow
Das Seenotrettungsboot "Barsch" fährt in schneller Fahrt auf der Ostsee vor einem Strand eine Kurve.
Bei gutem Wetter fährt das Seenotrettungsboot "Barsch" durch die ruhige Ostsse. Im Hintergrund ist sandige Steilküste zu sehen.
Einsatzfahrzeug zieht Seenotrettungsboot an Land in Wustrow

Fotos: Sebastian Vollmert (1); Alexander Krüger (2,3); Die Seenotretter - DGzRS (4)

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BARSCH auf Rädern – Unimog und Seenotrettungsboot der DGzRS-Station Wustrow

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Werfen Sie einen Blick auf das, was die DGzRS-Station Wustrow für Sie zum Tag der Seenotretter 2020 vorbereitet hat.

Unser Seenotrettungsboot

Die BARSCH

Das 7-Meter-Seenotrettungsboot wurde 1993 bei der Fassmer-Werft in Berne gebaut und ist nach einem Süß- und Brackwasserfisch benannt. Es ist im historischen Rettungsschuppen stationiert und eines von drei speziellen Seenotrettungsbooten der DGzRS, die sowohl für die offene See als auch für die flachen Boddengewässer konstruiert sind.

Mit einer Zugmaschine (Unimog) und einem Trailer transportiert die Besatzung die BARSCH vom Rettungsschuppen zum jeweiligen Einsatzort. Das Gespann ist somit den geografischen Gegebenheiten der Halbinsel optimal angepasst.

7-Meter-Seenotrettungsboot

Abbildung eines 7-Meter-Seenotrettungsbootes ohne Wasserlinie
Länge 7,00 Meter
Breite 2,50 Meter
Tiefgang 0,50 Meter
Verdrängung 3,5 Tonnen
Leistung 292 PS (Jet)
Geschwindigkeit 24 Knoten
Aktuelles

Aus dem Stationsbuch

HISTORIE

Geschichte der Station Wustrow

1847

In Wustrow entsteht die erste Seenotrettungsstation im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.

1866

Die DGzRS übernimmt die Station.

1867

Das stationierte Ruderrettungsboot mit Transportwagen trägt den Namen DR. A. EMMINGHAUS.

1884

Die Station erhält ein neues 7,5-Meter-Ruderrettungsboot.

1896

Das 7,5-Meter-Ruderrettungsboot NAVIGATIONSSCHULDIREKTOR SCHÜTZ wird in Wustrow stationiert.

1905

Neubau eines massiven Rettungsschuppens, der bis heute genutzt wird.

1947

Die Station ist nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ruderrettungsboot WUSTROW wieder einsatzbereit.

1963

Das staatliche Seefahrtsamt der DDR schafft ein Amphibienfahrzeug an.

1966

Die Station erhält zusätzlich zum Amphibienfahrzeug ein offenes Motorboot vor allem für den Einsatz auf dem Bodden.

1973

Als Rettungsboot fungiert ein Trimaran (Schiff mit drei parallelen, sehr schmalen Rümpfen).

1975

Das Amphibienfahrzeug wird ausgemustert.

1979

Die Station ist mit einem geländegängigen Lkw und einem Schlauchboot vom Fischerei-Typ MB 37 auf Trailer ausgerüstet.

1990

Die DDR schafft das neue Festrumpfschlauchboot RESCUE 1 an. Am 3. Oktober übernimmt die DGzRS wieder ihre angestammte Station.

1993

Wustrow erhält das neue Seenotrettungsboot BARSCH mit Trailer und Zugmaschine.

Ihre Spende für die Seenotretter

5 Seenotretter sitzten an Deck der HORST HEINER KNETEN und genießen die Sonne

Crews & Stationen

Rund 180 fest angestellte und etwa 800 freiwillige Seenotretter sind in der Rettungsflotte tätig. Sie stehen trotz aller Technik im Mittelpunkt des Geschehens – mit ihrer selbstlosen Einsatzbereitschaft, ihrer hohen Qualifikation und ihrem Mut, bei jedem Wetter hinauszufahren.

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