Teams & Stationen


Grömitz

Die Station Grömitz liegt im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein an der Lübecker Bucht zwischen Lübeck und Fehmarn. Dort hat der Seenotrettungskreuzer FELIX SAND seinen Liegeplatz.

Sonnenaufgang am Liegeplatz der Station Grömitz

In Grömitz liegen zahlreiche Segel- und Motoryachten in einer der größten Marinas der Ostsee. Strategisch ist der Liegeplatz für FELIX SAND besonders günstig, da in unmittelbarer Nähe die Route der großen Fähren Richtung Skandinavien vorbeiführt.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bau- und Erprobungszeit ist der jüngste Seenotrettungskreuzer Anfang 2021 auf seiner Station im Grömitzer Hafen angekommen. Zunächst ist er unter der internen Bezeichnung SK 41 im Einsatz. Ende August des selben Jahres wird das Schiff auf den Namen FELIX SAND getauft. Das Tochterboot erhält den Namen SAPHIR. Finanziert wurde der Neubau überwiegend aus einer großzügigen Erbschaft zugunsten der DGzRS.

Die Besatzung der FELIX SAND mit Vormann Markus Davids besteht aus neun Festangestellten, wovon vier rund um die Uhr an Bord sind. Hinzu kommen neun Freiwillige, die die Stammcrew bei Bedarf ergänzen.


 

Der neueste Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am 28. August 2021 in Grömitz den Namen FELIX SAND erhalten. Damit würdigen die Seenotretter Dr. Felix Sand (1937-2018), der seinen Nachlass dafür bestimmt hatte, einen neuen Seenotrettungskreuzer zu bauen. Das Tochterboot wurde SAPHIR getauft; so hieß einst auch das Boot des passionierten Seglers Dr. Sand.


 

Vormann Markus Davids nimmt Sie mit auf einen Rundgang über den Seenotrettungskreuzer FELIX SAND der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Das Schiff der 28-Meter-Klasse wurde im August 2021 in Grömitz getauft.


 

Der jüngste Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist Ende Januar 2021 auf seiner Station in Grömitz eingetroffen. Das gut 28 Meter lange Spezialschiff ist vorerst unter der internen Bezeichnung SK 41 im Einsatz. Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse löst im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte die HANS HACKMACK auf der DGzRS-Station Grömitz ab.


 

Kontrollfahrten und Training sind wichtig, um Routine für den Ernstfall zu erlangen. In der Lübecker Bucht übten im Januar 2021 vier Schiffe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gemeinsam. Zu sehen sind der Seenotrettungskreuzer HANS HACKMACK und sein Tochterboot EMMI (DGzRS-Station Grömitz) und die beiden Seenotrettungsboote SRB 80 (Station Travemünde) und HENRICH WUPPESAHL (Station Neustadt i.H.).


 

Die Station Grömitz hat dieses Video zum Tag der Seenotretter 2020 erstellt.

Weitere Videos des Aktionstages finden Sie hier.


Aus dem Stationsbuch




Karte


Geschichte der Station


1913 Nach der Stationsgründung 1912 stellt die DGzRS im Januar 1913 in Grömitz ein Ruderrettungsboot und einen Raketenapparat in Dienst.

1949 Das Motorrettungsboot JOHN KÖSTER und ein Raketenapparat kommen zur Station.

1961 Das Motorrettungsboot H. H. BUNJE kommt auf die Station.

1969 Die DGzRS verlegt den 16,8-Meter-Seenotkreuzer PAUL DENKER von Maasholm nach Grömitz.

1972 Als Reserveboot kommt zur Unterstützung die KURT GRUNDMANN nach Grömitz, gebaut als Tochterboot des Seenotkreuzers HERMANN APELT. Sie bleibt bis 1977.

1975 Der Seenotkreuzer HAMBURG, bisher auf Fehmarn im Einsatz, kommt nach Grömitz.

1985 Der Seenotkreuzer ARWED EMMINGHAUS ersetzt die HAMBURG.

1993 Der neue Seenotkreuzer BREMEN kommt nach Grömitz.

2011 Der Seenotkreuzer HANS HACKMACK löst die BREMEN in Grömitz ab.

2021 Der Neubau SK 41 wird Anfang des Jahres in Dienst gestellt. Die HANS HACKMACK ist auf wechselnden Stationen im Einsatz. Das neue Spezialschiff erhält am 28. August den Namen FELIX SAND. Das Tochterboot wird auf den Namen SAPHIR getauft.