Riesenrad dreht sich für die Seenotretter

Einen besonderen Einblick in die Technik des Riesenrades „La Noria“ haben Mitte April mehr als 50 Menschen in Grömitz erhalten. Die Eintrittsgelder spendeten die Besitzer des Fahrgeschäftes an die DGzRS und legten sogar noch ein paar Euro obendrauf.

An Deck eines Seenotrettungskreuzers stehen Menschen nebeneinander, zwei halten einen symbolischen Spendenscheck in den Händen

Daniel Hayek jun. (M.) überreicht Vormann Arne Fröse (3. v. l.) und der Besatzung der FELIX SAND im Beisein von Iris Kronberg vom Tourismus-Service Grömitz einen symbolischen Spendenscheck.

Foto: Privat

Das Riesenrad „La Noria“ ist eine der Attraktionen an der Lübecker Bucht. In der Reihe „Grömitz entdecken“ öffneten dessen Besitzer am 13. April die Türen. Den Gästen gewährten sie einen Einblick in Abläufe und Technik des Fahrgeschäftes auf der Wiese am Nordstrand. 

Dabei beantworteten Daniel Hayek jun. und sein Vater Daniel Hayek sen. viele Fragen: Wie funktioniert das automatische Verschließen der Gondeln? Wie wird das mehr als 50 Meter hohe Riesenrad von einem Ort zum anderen transportiert? Wie viele LED-Lampen sind für die Lichtinstallation notwendig? Und wie häufig wird der Antriebsmotor gewartet? 

In der rund 90-minütigen Führung zum Eintrittspreis von fünf Euro war auch eine Fahrt mit dem Riesenrad enthalten, bei der die mehr als 50 Besucherinnen und Besucher den weiten Blick über die Ostsee genossen. Die Einnahmen reichte Familie Hayek aus hanseatischer Verbundenheit an die DGzRS weiter und erhöhte den Betrag zusätzlich auf runde 500 Euro.

„In unserem Heimatort Bremen befindet sich die Zentrale der Seenotretter. Und hier in Grömitz sehen wir oft die FELIX SAND zu ihren Einsätzen auslaufen“, sagte Daniel Hayek jun. bei der Spendenübergabe am 17. April an Bord des Seenotrettungskreuzers. Sein Vater und er schätzen die Arbeit der Rettungsleute und wissen, wie wichtig ein finanzielles Engagement möglichst vieler Menschen für die rein spendenfinanzierte Arbeit der DGzRS ist. „Es ist einfach eine gute und unterstützenswerte Sache.“

„Es ist einfach eine gute und unterstützenswerte Sache.“

Daniel Hayek jun., Besitzer „La Noria“

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Innenaufnahme einer gemütlichen Lounge oder Bar auf einem Schiff: Mehrere sitzende Gäste verfolgen einen Vortrag. Im vorderen Bereich stehen zwei Personen in roten Poloshirts; eine Person spricht in ein Mikrofon. Hinter ihnen befindet sich eine beleuchtete Bar mit Gläsern und Flaschen sowie eine Servicekraft. Links ist ein Bildschirm mit einer Präsentationsfolie und einem Foto zu sehen. Die Einrichtung ist geprägt von warmem Holz, goldenen Spiegeldecken und gedämpfter Beleuchtung.. Zur Seite: Spendable Passagiere auf Flusskreuzfahrtschiffen

Groningen, Leer und Papenburg gehören zu den Orten in der Ems-Dollart-Region, die regelmäßig von Flusskreuzfahrtschiffen angelaufen werden. Das Bordprogramm ist vielfältig – gelegentlich gehört auch ein Vortrag über die Seenotretter dazu.

Person auf dem Deck eines Segelschiffs hält ein Blatt Papier mit einem Aquarellbild eines Segelboots auf blauem Meer und gelb-blauem Himmel in die Kamera; im Hintergrund stehen mehrere weitere Personen neben Masten und Tauwerk unter klarem, blauem Himmel.. Zur Seite: Aquarelle auf See bringen 500 Euro für die Seenotretter

Während des jüngsten Törns des „Klassenzimmers unter Segeln“ (KUS) mit dem Traditionssegler „Thor Heyerdahl“ hat Dr. Klaus Wittmaack selbst gemalte maritime Aquarelle versteigert. Den Erlös in Höhe von 500 Euro spendete der Bordarzt an die Seenotretter.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist. Zur Seite: Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Gäste des Schifffahrtsmuseums Nordfriesland füllen erneut Seemannskiste zugunsten der Seenotretter – mit Rekordsumme.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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