Trainingsschiff der Seenotretter im Einsatz für 14-jährigen Kiter

Die Seenotretter sind am Sonntag, 3. November 2024, mit dem Trainingsschiff CARLO SCHNEIDER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) einem Kiter vor Pelzerhaken zu Hilfe gekommen. Der Jugendliche konnte seinen Schirm nicht wieder aufrichten und drohte, in der lediglich 13 Grad kalten Ostsee zu unterkühlen.

DGzRS-Trainingsschiff CARLO SCHNEIDER

Mit dem Trainingsschiff CARLO SCHNEIDER holten die Seenotretter einen jungen Kitesurfer aus der 13 Grad kalten Ostsee.

Gegen 13.20 Uhr meldete sich ein Mann bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Von Pelzerhaken aus sehe er einen Kite-Schirm auf der Ostsee treiben, südöstlich des ehemaligen Fernmeldeturms. Offenbar sei dort jemand in Not. 

Die Rettungsleitstelle See alarmierte den Seenotrettungskreuzer FELIX SAND/Station Grömitz, das Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL/Station Neustadt sowie das Trainingsschiff CARLO SCHNEIDER. Die CARLO SCHNEIDER verlegte zu dem Zeitpunkt gerade von Burgstaaken zum DGzRS-Trainingszentrum in Neustadt und befand sich in unmittelbarer Nähe der angegebenen Position. 

Nur wenige Minuten später konnten die Seenotretter vom Trainingsschiff den Schirm und den Kiter im Wasser ausmachen. Dieser hatte bereits längere Zeit versucht, seinen Schirm wieder aufzurichten, was jedoch nicht gelang. 

Die Besatzung der CARLO SCHNEIDER nahm den Jugendlichen an Bord, wo die Seenotretter sich um ihn kümmerten. Eine Unterkühlung konnte zum Glück nicht festgestellt werden. In Neustadt übergaben sie den 14-Jährigen an seinen Vater. Die Besatzung des Seenotrettungsbootes HENRICH WUPPESAHL barg indes die Kite-Ausrüstung aus dem Wasser.

Zur Einsatzzeit wehte der Wind mit drei bis vier Beaufort aus West-Südwest, bei etwa einem halben Meter See. Die Wassertemperatur beträgt nur noch etwa 13 Grad.
 

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In der Nacht zum Donnerstag, 19. März 2026, sind die Seenotretter einem Wachschiff der Offshore-Windindustrie mit Maschinenproblemen östlich von Rügen zu Hilfe gekommen.

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