Teams & Stationen


Langballigau

Die deutsch-dänische Grenze ist nahe im Revier der Seenotretter von der Station Langballigau am Ausgang der Flensburger Förde. Grenzüberschreitende Einsätze gehören für die rund 15 freiwilligen Seenotretter um Vormann Johannes Lund zum Alltag. Die Zusammenarbeit mit dem dänischen Seenotrettungsdienst klappt stets reibungslos.

Die freiwilligen Seenotretter der Station Langballigau Foto: Anja Delfs

Zum Revier der Station Langballigau gehört die Flensburger Förde ebenso wie die süddänische Inselwelt rund um Sonderburg. Trotz der relativ abgeschiedenen Lage und der allseitigen Nähe des Landes können sich in diesem Teil der Ostsee gefährliche Seen aufbauen.

In Langballigau ist das Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE stationiert. Es gehört zur 9,5-/10,1-Meter-Klasse. Seinen Liegeplatz hat es an der Südseite des Hafens. Gebaut wurde die WERNER KUNTZE 1999 bei der Schweers-Werft in Bardenfleth an der Unterweser. Benannt ist sie nach einem Unternehmer und Förderer der DGzRS.

 

 

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OBEN: Die WERNER KUNTZE im Hafen: werfen Sie einen Blick ins Schiffsinnere.
UNTEN: Die WERNER KUNTZE zwischen den anderen Schiffen an ihrem Anleger in Langballigau.


Aus dem Stationsbuch




Karte


Geschichte der Station


1976 Die DGzRS richtet die Station neu ein und stationiert dort das 7-Meter-Seenotrettungsboot KAATJE.

1977 Die Station erhält das neue, neun Meter lange Seenotrettungsboot FRITZ BEHRENS.

1981 Die FRITZ BEHRENS wird umbenannt in ARTHUR MENGE auf Wunsch der Fritz-Behrens-Stiftung, die durch eine großzügige Spende den Bau des Seenotkreuzers FRITZ BEHRENS ermöglichte.

1998 Im August wird ein neuer Rettungsschuppen in Betrieb genommen.

1999 Das neue Seenotrettungsboot für Langballigau wird am 14. August im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Dortmunder Hafens in Dortmund auf den Namen WERNER KUNTZE getauft. Wenige Tage darauf nimmt das Boot seinen Dienst in Langballigau auf.

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