18.09.2020

Deutsche Segelyacht vor Dänemark ausgebrannt – Skipper rettet sich und Bordhund an Land

Die freiwilligen Seenotretter der Station Langballigau der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern, Donnerstag, 17. September 2020, die dänischen Seenotretter in Sonderburg bei einem Seenotfall mit einer brennenden Segelyacht unterstützt. Der Skipper, der allein an Bord war, hatte sich und seinen Rauhaardackel zuvor mit einem Beiboot an Land retten können.

Seenotretter löschen ein Anglerboot

Die freiwilligen Seenotretter der Station Langballigau unterstützten die dänische Feuerwehr beim Löschen einer Yacht in der Flensburger Förde. Der Skipper hatte sich und seinen Hund zuvor an Land retten können.

Ein kleiner Hund liegt auf einer Sitzbank

Überstand wie der Skipper die Havarie unverletzt: Der kleine Bordhund. An Bord des Seenotrettungsbootes WERNER KUNTZE wurde auch er zurück in den Hafen Langballigau gebracht.

Die Seenotretter in Langballigau waren gegen 16 Uhr von Passanten alarmiert worden, die auf der dänischen Seite der Flensburger Förde etwa vier Seemeilen (ungefähr sieben Kilometer) von der Station entfernt Rauch über dem Wasser entdeckt hatten. Im Bereich Sonderburg war auf dänischer Seite der Förde eine etwa elf Meter lange Segelyacht (Heimathafen Maasholm) in Brand geraten. Beim Eintreffen der Seenotretter war die dänische Feuerwehr bereits mit einem Boot vor Ort. Die Seenotretter unterstützten mit ihrem Seenotrettungsboot WERNER KUNTZE beim Materialtransport vom Festland zur besseren Brandbekämpfung.

Der 79-jährige Segler musste von Land aus mit ansehen, wie seine Segelyacht vollständig ausbrannte. Die Seenotretter brachten ihn und seinen kleinen Hund zurück nach Langballigau. Vorsorglich wurde er dort von einem Notarzt untersucht. Der Mann konnte jedoch nach Hause entlassen werden.

Die ausgebrannte Segelyacht wurde von der dänischen Feuerwehr zunächst an eine Seebrücke vor der dänischen Küste gelegt. Was weiter mit dem Wrack geschehen wird, wird mit dem Eigner geklärt werden.

AKTUELLE SEENOTFÄLLE

Zur Seite: Groß angelegte Suche nach vermisstem Surfer vor Borkum nimmt glückliches Ende

Eine von der DGzRS koordinierte und groß angelegte Suche nach einem vermissten Surfer vor Borkum hat am Freitagmorgen, 9. Oktober 2026, ein glückliches Ende genommen. Nach vielen Stunden nur mit seinem Surfbrett und ohne Segel auf See gelang es dem etwa 70-jährigen Insulaner, wieder an Land zu kommen.

Blick über eine bewegte See von einem Seenotrettungskreuzer aus. In der Bildmitte fährt ein Krabbenkutter durch die Wellen, begleitet von einem kleineren Tochterboot der Dgzrs. Rechts im Hintergrund ist ein größeres Schiff, ein Seenotrettungskreuzer, mit rot-weißer Brücke zu sehen. Der Himmel wirkt dunkel und bedeckt, während das Meer in kräftigen Blau- und Grautönen erscheint. Im rechten Vordergrund sind Teile der Reling und Aufbauten des Seenotrettungskreuzers sichtbar, von dem aus fotografiert wurde.. Zur Seite: Seenotretter im Einsatz für Kutter mit starkem Wassereinbruch

Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer vor der Halbinsel Eiderstedt sind die Seenotretter einem Krabbenkutter mit starkem Wassereinbruch zu Hilfe gekommen. Zwei Seenotrettungskreuzer waren im Einsatz.

Blick vom Bug eines Seenotrettungsbootes bei Nacht auf eine Rettungsaktion auf dem Wasser. Im Scheinwerferlicht ist links eine schräg im Wasser liegende Segelyacht zu sehen, die offenbar auf Grund gelaufen ist. Vor der Yacht befindet sich ein weiteres Seenotrettungsboot mit eingeschaltetem Warnlicht. Die dunkle Umgebung wird nur durch die Beleuchtung der Boote und einen hellen Lichtstrahl in den Nachthimmel erhellt.. Zur Seite: Seenotretter befreien drei Segler aus lebensgefährlicher Lage

Drei Segler sind nördlich der Inseln Baltrum und Langeoog in der Brandungszone einer Sandbank festgekommen. Die Seenotretter brachten sie mit dem Seenotrettungsboot SECRETARIUS in den sicheren Hafen.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.