Teams & Stationen


Fehmarn/Großenbrode

Die Station Großenbrode am Fehmarnsund der Ostsee liegt am äußersten Rand der von Fähren viel befahrenen Lübecker Bucht. Zusätzlich sind in diesem Revier viele Wassersportler unterwegs. Allein in Großenbrode gibt es annähernd 1.000 Liegeplätze für Yachten. Dort ist der Seenotkreuzer BREMEN stationiert.

Seenotkreuzer BREMEN mit Tochterboot VEGESACK

Gebaut wurde die BREMEN 1993 bei der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack. Ihr Tochterboot trägt den Namen VEGESACK. Stationiert war der Seenotkreuzer ab seiner Indienststellung am 22. Januar 1993 zunächst auf der Station Grömitz im Yachthafen. Seit März 2011 sind die Gewässer rund um die Insel Fehmarn das Revier der BREMEN. Benannt ist sie nach der Hansestadt an der Weser, dem Sitz der DGzRS-Zentrale. Der Name des Tochterbootes bezeichnet den Stadtteil Bremens, an dessen Seefahrtsschule im 19. Jahrhundert Adolph Bermpohl wirkte, einer der drei Gründerväter des Seenotrettungswerkes.

Vormann Sven-Eric Carl und seine fest angestellte Besatzung aus acht weiteren Seenotrettern werden im Bedarfsfall von Freiwilligen unterstützt. Dafür stehen 15 Rettungsmänner und zwei Rettungsfrauen zur Verfügung. Der Liegeplatz der BREMEN befindet sich im Becken des ehemaligen Marinehafens beim früheren Fähranleger.


 

Die Station Großenbrode hat dieses Video zum Tag der Seenotretter 2020 erstellt.

Weitere Videos des Aktionstages finden Sie hier.


Aus dem Stationsbuch




Karte


Geschichte der Station


1976 Großenbrode wird Einsatzhafen und Liegeplatz für den neuen Seenotkreuzer JOHN T. ESSBERGER. Er ist auf Seeposition vor Fehmarn stationiert.

1998 Das alte Hörsaalgebäude der Marine am ehemaligen Fähranleger wird Stationsgebäude der Seenotretter.

2011 Die JOHN T. ESSBERGER erhält ihren letzten Liegeplatz im Technik-Museum Speyer. Der Seenotkreuzer BREMEN sichert nun die Gewässer rund um Fehmarn.