Ralf Baur

Ralf Baur

Neuer Vormann auf der HARRO KOEBKE

Seit Anfang Juni leitet Marvin-André Weck die Station Sassnitz. Der 35-Jährige folgt auf Andreas Schumacher, der in den Ruhestand gegangen ist.

Andreas Schumacher und Marvin-André Weck erinnern sich noch gut an ihren jeweiligen ersten Einsatz als verantwortlicher Vormann. „Ich wurde bei meiner ersten Wache 2022 gleich ins kalte Wasser geschmissen“, sagt Weck. Bei einer steifen Nordostbrise von sieben Beaufort meldet die Besatzung eines 40 Meter langen Zweimasters in der aufgewühlten See vor Sassnitz einen Wassereinbruch. Dies könnte alles andere als ein Spaziergang für das Team auf dem etwas kleineren Seenotrettungskreuzer werden. „Da bin ich schon ins Grübeln gekommen.“ Doch Weck vertraut seinem seemännischen Können – und dem seiner Mannschaft. Am Ende müssen die Seenotretter nicht eingreifen: Das große Segelschiff nimmt glücklicherweise kein Wasser, das Ganze ist ein Fehlalarm. Es kann seine Fahrt ins polnische Swinemünde (polnisch: Świnoujście) eigenständig fortsetzen.

In den Sassnitzer Hafen muss dagegen Andreas Schumacher 1997 bei seinem ersten Einsatz als leitender Vormann einen Havaristen bringen: Die Maschine eines großen Fahrgastschiffes ist ausgefallen, beinahe 200 Menschen sind an Bord. Ebenfalls eine große Herausforderung, die er gemeinsam mit seiner Crew bravourös meistert. Die Passagiere sind beeindruckt vom Können der Seenotretter. Als das Schiff fest an der Pier liegt, bedanken sie sich mit lautem Applaus bei der Besatzung der damals in Sassnitz stationierten ARKONA. „Ich war ganz gerührt“, sagt Andreas Schumacher. Für den bescheidenen Seemann ist dies ein besonderer Moment, der ihm die hohe Wertschätzung für seine Arbeit eindrücklich vor Augen führt.

Andreas Schumacher überreicht Marvin-André  Weck eine Torte mit einer Miniatur eines Seenotrettungskreuzers drauf.
Zum Abschied bekommt Andreas Schumacher von seiner Mannschaft einen Kompass mit einer Miniatur eines Seenotrettungskreuzers geschenkt. | Foto: Die Seenotretter – DGzRS

„Es ist ein gutes Gefühl, für Menschen in Seenot da zu sein, egal zu welcher Tageszeit und bei welchem Wetter.“

Andreas Schumacher

Andreas Schumacher auf dem Seenotrettungskreuzer Harro Koepke
Auf der Brücke des Seenotrettungskreuzers Harro Koepke

Von 2015 bis 2026 war Andreas Schumacher Vormann auf dem Seenotrettungskreuzer HARRO KOEBKE. | Fotos: Steven Keller

Der Traum vom Meer

Die Seenotretter gehören über viele Jahrzehnte zu Andreas Schumachers Leben, das seit seiner Geburt fest mit der Ostsee verwoben ist. Er wächst im kleinen idyllischen Küstenörtchen Spandowerhagen am Greifswalder Bodden auf. Nur knapp 200 Menschen wohnen dort – darunter auch einige Vorleute der Seenotretter. Der heute 59-Jährige wird in eine Fischerfamilie hineingeboren: Strand, Hafen und Meer sind von klein auf sein Zuhause. Bis heute schätzt er die solidarische Gemeinschaft, in der „jeder für den anderen da ist“ und der nächste Schnack nur einen Garten entfernt. Er erzählt von Flößen, die er als Junge gemeinsam mit anderen Kindern baut und aufs Wasser setzt, ersten selbst ausgebrachten Netzen, seinem eigenen Boot und von seinem Vater Karl-Heinz, der mit dem Kutter raus auf die Ostsee und später als Seenotretter manch schweren Einsatz fährt. All das bedeutet für Andreas Schumacher Heimat, dort will er bleiben.

Marvin-André Weck ist ebenfalls ein Dorfkind, allerdings eines aus Schleswig-Holstein. In Hüttblek nördlich von Hamburg macht er seine ersten Schritte. Zwar ist die See im Land zwischen den Meeren nie weit entfernt, doch zunächst bringen ihn ausschließlich Familienurlaube dorthin. Obwohl es nur wenige Wochen im Jahr sind, prägen die damaligen Erlebnisse sein Leben: „Ich wollte schon als kleiner Junge zur See fahren“, sagt er. Der ferne Horizont weckt seine Neugierde. Schiffe faszinieren ihn. Sie lassen ihn manches Mal auf seinem Weg von der Bäckerei zur Ferienwohnung in Hörnum auf Sylt einen Umweg zum Hafen machen – wo er vollkommen die Zeit vergisst.

Als Jugendlicher arbeitet Marvin-André Weck in den Ferien auf Ausflugsschiffen, lernt die ersten Knoten und Kommandos. Nach seinem Schulabschluss heuert er als Decksmann bei der Adler-Reederei an, später fährt er einige Zeit auf dem Frachtsegelschoner „Undine von Hamburg“. Das seemännische Handwerk geht ihm allmählich in Fleisch und Blut über. Eine Zeit lang ist Sylt sein Zuhause. Dort kommt der Seemann im Lister Hafen mit den Seenotrettern ins Gespräch, setzt sich kurz darauf vor Ort als freiwilliger Rettungsmann ein. Sein Engagement bei der DGzRS pausiert, als er beruflich nach Hamburg zieht. Eines bleibt jedoch konstant: seine Leidenschaft für die Küstenseefahrt: „Dafür brenne ich!“ Als er 2016 der Liebe wegen seinen Wohnsitz nach Sassnitz auf Rügen verlegt, kommen auch die Seenotretter wieder in sein Leben zurück.

Seenotretter werden?

Sie fahren raus, wenn andere reinkommen – rund um die Uhr, bei jedem Wetter: unsere aktuell rund 1.000 Seenotretter. Um andere Menschen selbst unter widrigsten Bedingungen aus Not und Gefahr zu befreien, brauchen sie genau wie Hauke Janssen-Visser reichlich Erfahrung, Können und Mut. Sie haben Interesse und möchten sich ebenfalls an Bord unserer Rettungs­einheiten engagieren? 

Seenotretter im Fahrstand des Tochterbootes eines Seenotrettungskreuzers
Marvin-André Weck auf der Station in Sassnitz

Seit 2016 ist Marvin-André Beck auf der HARRO KOEBKE. Zunächst als freiwilliger Seenotretter und zehn Jahre später als Vormann. | Fotos: Steven Keller (l.) und Die Seenotretter – DGzRS

Wende ändert Lebenslauf

Mehr als drei Jahrzehnte zuvor, rund 40 Kilometer weiter südlich schließt Andreas Schumacher nach der Schule zunächst eine Ausbildung zum Rohrschlosser auf der Peenewerft im nahen Wolgast ab, ehe er wie sein Vater Fischer wird. Alles scheint vorgezeichnet zu sein, doch die friedliche Revolution bringt nicht nur bei ihm einiges durcheinander: Die DDR kollabiert, die vorher schier unüberwindliche Grenze fällt, die beiden deutschen Staaten sind wiedervereint. Es sind euphorische und gleichzeitig unsichere Zeiten – ganze Familien im Osten fürchten um ihre Existenz.

Viele junge Leute aus der Region ziehen nach der Wende zum Geldverdienen in die Ferne. Andreas Schumacher ist einer von ihnen – bis dahin hat er sich genau wie sein Vater einige Zeit als freiwilliger Seenotretter im Nachbarort Freest engagiert. Der Rohrschlosser geht auf Montage, sorgt im Ruhrpott, in den Großstädten des Westens, dafür, dass Flüssigkeiten und Gase reibungslos durch Leitungen transportiert werden. Doch irgendwann zieht ihn die Sehnsucht nach der Heimat, der See und der Seefahrt zurück an die Ostsee.

Zurück in Spandowerhagen gründet Andreas Schumacher eine Familie und fährt bald wieder zur See: 1997 betritt er in Sassnitz erstmals als Festangestellter einen Seenotrettungskreuzer der DGzRS – die 27,5 Meter lange ARKONA. Mit seiner neuen Aufgabe identifiziert er sich aus tiefstem Herzen: Als Fischer ist ihm bewusst, wie unverzichtbar die Seenotretter für alle da draußen sind. „Es ist ein gutes Gefühl, für Menschen in Seenot da zu sein, egal zu welcher Tageszeit und bei welchem Wetter.“ Schon als Kind mochte er es, wenn es draußen stürmt und der Wind ums Haus heult. „Manchmal lag ich dann im Hafen in meinem Boot und habe mich durchschaukeln lassen“, sagt er und schmunzelt beim Gedanken daran.

Andreas Schumacher ist erst seit Ende 2015 Vormann der Station Sassnitz, als Marvin-André Weck kurz nach seinem Umzug 2016 freiwilliger Seenotretter auf der HARRO KOEBKE wird. Ein Jahr später wird auf dem Seenotrettungskreuzer eine Stelle frei. Die Besatzung ermutigt den damals 26- Jährigen, sich zu bewerben. Kurz darauf hat Marvin-André Weck schon den Arbeitsvertrag in der Tasche. Nicht einmal zehn Jahre später wird er selbst Stationsleiter – verantwortlich für die Besatzung, die er als „seine zweite Familie“ bezeichnet. Dazwischen liegen ungezählte Einsätze, Übungen, Fortbildungen und der Erwerb des nautischen Patents.

So unterschiedlich ihre Lebenswege auch sind: Andreas Schumacher und Marvin-André Weck verbindet – genauso wie alle anderen Seenotretter – der gemeinsame Einsatz für Menschen in Seenot. Ihr Engagement wird getragen von aufrichtiger Überzeugung.

Werden Sie Seenotretter – mit Ihrer Spende.

Seenotretter-Familie Göken auf der Station Neuharlingersiel. Zur Seite: Porträt: Familie Göken

Auf der traditionsreichen Station Neuharlingersiel engagieren sich seit der Gründung vor rund 160 Jahren ganze Familien bei der DGzRS – so wie heute Daniela, Klaus, Leon und Marvin Göken. Die vier gehören zu den rund 20 freiwilligen Seenotrettern in dem ostfriesischen Fischerdorf.

Seenotretter Arne Schuld. Zur Seite: Porträt: Arne Schuld

Arne Schuld hat als Seenotretter seine Lebensaufgabe gefunden: Seit 2021 ist er Maschinist bei der DGzRS. Davor war der 36-Jährige viele Jahre auf den Weltmeeren unterwegs, zuletzt als leitender Schiffsingenieur. Vor gut vier Jahren wechselte er vom Containerriesen auf einen Seenotrettungskreuzer.

Seenotretter-Familie Paulsen. Zur Seite: Porträt: Familie Paulsen

Der Name Paulsen ist eng mit den freiwilligen Seenotrettern an der Geltinger Bucht verbunden: Als die Station 1981 gegründet wird, gehört
Max Paulsen zur ersten Besatzung des damaligen Seenotrettungsbootes GESINA. Heute engagieren sich dort Frank, Timm und Mikkel aus derselben Familie.

Seenotretter und Wattführer Richard Kölber. Zur Seite: Porträt: Richard Kölber

Seenotretter, Wattführer, Kapitän – Richard Kölber ist mit der Nordsee tief verbunden. Einen Tag ohne Blick auf das Wasser, für den Ostfriesen unvorstellbar.

Training der freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Fehmarn. Zur Seite: Porträt: Michaela Runknagel

Michaela Runknagel lebt ihren Traum: Vor fast acht Jahren ist die 53-Jährige von der Schwäbischen Alb an die Ostsee gezogen. Auf Fehmarn hat sie eine neue Heimat mit einem erfüllenden Ehrenamt gefunden – seit 2019 engagiert sie sich auf der Insel als freiwillige Seenotretterin.

Am Liegeplatz steht ein Seenotretter auf einem Schwimmporton vor einem Seenotrettungsboot und lächelt freundlich in die Kamera. . Zur Seite: Porträt: Gerd Hasselberg

Gerd Hasselberg ist Rüganer durch und durch. Der 62-Jährige ist tief verwurzelt in der Region und engagiert sich in Glowe im Nordosten der Insel. Er ist ehrenamtlich bei den Seenotrettern, aber auch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.

Die freiwillige Seenotretterin Ricarda Byrne-Hausmann der Station Langeoog auf dem Seenotrettungsboot Secretarius. Zur Seite: Porträt: Ricarda Byrne-Hausmann

Ricarda Byrne-Hausmann engagiert sich seit zweieinhalb Jahren bei den Seenotrettern – so wie fast ihre gesamte Familie. Ihr Mann und ihr Sohn fahren ebenfalls raus, wenn jemand im Seerevier der Station Langeoog Hilfe benötigt.

Gregor Jeske, 3. Vormann des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE der DGzRS-Station Helgoland. Zur Seite: Porträt: Gregor Jeske

Gregor Jeske (34) ist neuer Vormann der Station Deutsche Bucht/Helgoland. Der gebürtige Ostwestfale erzählt, warum er schon als Kind unbedingt zur See fahren wollte und wieso er heute dennoch mit seiner Familie weit weg von der Küste in Baden-Württemberg lebt.

Im Hafen steht ein Seenotretter, bekleidet in Kälteschutzanzug und Rettungsweste und schaut entspannt in die Kamera. Hinter ihm liegt an einem Holzsteg ein Seenotrettungsboot, auf dem andere Seenotretter die Leinen klar machen.. Zur Seite: Porträt: Tim Eggers

Neuer Vormann der Freiwilligenstation Gelting ist seit Anfang Februar 2024 Tim Eggers. Für den 48-Jährigen ist die See fast so essenziell wie die Luft zum Atmen, ohne sie hält er es nie lange aus.

Training der Seenotretter bei der Sarex in Eckernfoerde. Zur Seite: Porträt: Tobias Pütz

Wie sehr Menschen auf See den Naturgewalten ausgeliefert und wie verloren sie ohne die Hilfe anderer sind. Dieses ist ein wesentlicher Grund dafür, warum sich der 40-Jährige heute als freiwilliger Seenotretter auf der Station Damp engagiert.

Rettungsübung der Besatzung an Bord der Erich Koschubs. Zur Seite: Porträt: Axel Mussehl

„Es ist ein schönes Gefühl, das Leben anderer zu retten“
Axel Mussehl kennt die Seenotretter, seit er denken kann: Als Junge war er mit seinem Vater oft an Bord der Rettungseinheiten der Station Travemünde. Mittlerweile gehört der 27-jährige Polizist selbst zur Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes ERICH KOSCHUBS – und hat schon mehrfach Leben gerettet.

Das Seenotrettungsboot ELLI HOFFMANN-RÖSER/Station Baltrum. Zur Seite: Wie eine große Familie

„Die Seenotretter sind wie eine große Familie, aber ohne unsere Partner geht es nicht!“ Harm Olchers ist Insulaner durch und durch. Auf der Nordsee ist er immer, wenn es seine Zeit erlaubt. Zwischen Ehrenamt, Beruf und Familie hat er davon jedoch viel zu wenig.

Zur Seite: Freiheit eines Fischers

Sven Okken ist seit mehr als 20 Jahren beruflich auf der Nordsee unterwegs: Er ist Krabbenfischer. Der Heimathafen seiner „Pirola“ ist Norddeich. Der Kutter liegt unweit des Seenotrettungsbootes OTTO DIERSCH der DGzRS an der Pier. Zu dessen Besatzung gehört der 40-Jährige seit einigen Monaten.

Portät Markus Stumm. Zur Seite: Lebenslange Leidenschaft – vom Fan zum Seenotarzt

Als Anästhesist auf der Intensivstation in der Nordseeklinik Westerland hat Markus Stumm einen Job, der sehr fordernd ist. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, in seiner Freizeit als Seenotarzt für die DGzRS aktiv zu sein.

Seenotretter vorm Seenotrettungsboot. Zur Seite: Vom „Moses“ zum Vormann

„Es gibt Momente, in denen weiß man: Dafür macht man das alles“, sagt Hauke Janssen-Visser.

Seenotretter schaut über die Reling eines Seenotrettungskreuzers. Zur Seite: Porträt: Martin Rakobrandt

Zur Besatzung des Seenotrettungsbootes zu gehören, ist auf zahlreichen Stationen der DGzRS an Nord- und Ostsee oft Teil der Familientradition. Auch der Rüganer Martin Rakobrandt ist nicht der erste in seiner Familie, der rausfährt, wenn andere reinkommen.

Seenotretter auf der Kommandobrücke mit Funkgerät in der Hand. Zur Seite: Frank Weinhold

Du weißt nie, was kommt, heißt es bei den Seenotrettern. Denn kein Einsatz ist wie der andere. Diese Erfahrung hat Frank Weinhold schnell gemacht, als er vor 15 Jahren bei der DGzRS angeheuert hat.

Seenotretterin an Deck eines Seenotrettungsbootes der DGzRS. Zur Seite: Porträt: Melanie Heuser

„Ich kann mich auf meine Kollegen verlassen, nicht nur im Einsatz. Vielen ist heute nicht mehr so bewusst, wie viel so eine Gemeinschaft einem gibt.”

Zur Seite: Porträt: Oliver Bohn

Er ist Seenotretter mit Leib und Seele: „Der Eintritt ist freiwillig. Der Austritt ist freiwillig. Dazwischen ist Dienst. Dann geht es um Menschenleben, auch am eigenen Hochzeitstag.“

Weitere Artikel

Der Steuerbordmotor der Theo Fischer, vorbereitet fuer den Prueflauf auf dem Pruefstand. Zur Seite: Sicherheit durch Sorgfalt

Sicherheit durch Sorgfalt

Läuft ein Seenotrettungskreuzer bei Sturm aus, müssen seine Motoren direkt per Knopfdruck und unter extremen Bedingungen funktionieren.

Familie Adolph mit der Besatzung des Seenotrettungskreuzers Vormann Leiss. Zur Seite: Bei den Seenotrettern ins Leben gestartet

Manche Lebensgeschichten beginnen an außergewöhnlichen Orten: Im Fall von Gideon Adolph ist es der Seenotrettungskreuzer VORMANN LEISS. Nahezu 15 Jahre nach seiner Geburt an Bord hat der Schüler gemeinsam mit seiner Mutter erstmals die Zentrale der DGzRS in Bremen besucht.

Die Station Greifswalder Oie aus der Vogelperspektive bei Sonnenuntergang. Zur Seite: Greifswalder Oie

Mitten in der südlichen Ostsee liegt die Greifswalder Oie. Auf der kleinen, abgeschiedenen Insel sind Seenotretter und Vogelschützer die einzigen Menschen. Lediglich in den Sommermonaten wird es etwas lebendiger: Für einen begrenzten Zeitraum dürfen sich dort Tagestouristen aufhalten.