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11.09.2018

Vermisster Angler leblos in treibendem Boot auf der Ostsee aufgefunden

Ein seit gestern Abend bei Maasholm (Montag, 10. September 2018) vermisster Angler (59) ist in der Nacht nach einer groß angelegten Suche leblos in seinem Angelboot aufgefunden worden. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Auch Seenotrettungskreuzer BERLIN und Tochterboot STEPPKE waren in die großangelegte Suche einbezogen. (Archivaufnahme der BERLIN)

Gegen 20 Uhr hatten Angehörige den Mann als vermisst gemeldet. Er war mit seinem etwa sechs Meter langen Angelboot am Morgen von Maasholm aus zum Angeln aufgebrochen. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) löste sofort eine umfangreiche Suche aus. Der Mann pflegte sowohl in der Schlei als auch im Küstenbereich der Ostsee angeln zu gehen.
Im Einsatz waren die Seenotrettungskreuzer NIS RANDERS (Maasholm) mit Tochterboot ONKEL WILLI und BERLIN (Laboe) mit Tochterboot STEPPKE sowie die Seenotrettungsboote HELLMUT MANTHEY (Maasholm) und NIMANOA (Damp). Darüber hinaus wurden von der SEENOTLEITUNG  das Zollboot „Holnis“, der Zollkreuzer „Schleswig-Holstein“, das Tauchereinsatzboot „Bad Rappenau“ der Marine und das Küstenstreifenboot „Falshöft“ der Wasserschutzpolizei sowie die Großsegler „Thor Heyerdahl“ und "Beluga II" in die Suche eingebunden. Aus der Luft waren ein Such- und Rettungshubschrauber der Marine sowei zwei Ölaufklärungsflugzeuge des Havariekommandos beteiligt. Im Uferbereich suchte die Feuerwehr Maasholm nach dem Vermissten.
Die Besatzung der "Beluga II"sichtete schließlich das Angelboot auf der Ostsee. Wie sich herausstellte, lag der Vermisste leblos in seinem Boot. Der Marinearzt der „Bad Rappenau“ konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.  Das Angelboot wurde vom Tochterboot der BERLIN nach Maasholm geschleppt.

Foto: Das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers BERLIN (Archivbild) schleppte das Angelboot nach Maasholm ein.
Bildvermerk: DGzRS – Die Seenotretter

Anm.: In einer vorigen Version der Meldung war die "Beluga II" als Segelyacht, nicht als Großsegler bezeichnet. Tatsächlich wurde der Mann nicht von der "Bad Rappenau" übernommen, sondern von den Seenotrettern an Land gebracht. Wir bitten, dieses Versehen zu entschuldigen.


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