Seenotretter für zwei Fischer im Nachteinsatz

Für zwei Fischer ist in der Nacht zu Mittwoch, 5. August 2026, ihre Fangreise westlich der Dithmarscher Küste im Schlepp des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen. Ihren manövrierunfähigen Kutter brachten die Seenotretter der Station Büsum sicher in den Hafen.

Nachtaufnahme auf See: Zwei Schiffe liegen längsseits nebeneinander. Im Mittelpunkt steht das Arbeitsdeck eines Fischereifahrzeugs mit weißer und roter Aufbauten, hellen Decksstrahlern und mehreren aufgehängten Fischernetzen. Rechts sind metallische Arbeits- und Sortieranlagen zu sehen, die auf ein Fang- oder Verarbeitungsdeck hindeuten. Entlang der Bordwand hängen große orangefarbene Fender, die die beiden Schiffe voneinander abpolstern. Auf dem linken Schiff, einem Seenotrettungskreuzer, steht eine Person in Schutzkleidung, Helm und Rettungsweste auf dem schmalen Gang zwischen den Fahrzeugen. Das Deck ist grün gestrichen, nahe der Kamera liegt ein aufgerolltes Tau. Der Hintergrund besteht fast vollständig aus dunklem Nachthimmel und schwarzer Wasserfläche, wodurch die stark beleuchteten Arbeitsbereiche besonders hervortreten.

Kurz vor der Hafeneinfahrt lösen die Seenotretter der DGzRS-Station Büsum die Schleppleine und nehmen den manövrierunfähigen Krabbenkutter längsseits.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 1.15 Uhr meldete sich der Kapitän eines Krabbenkutters (Heimathafen: Hooge) über den international einheitlichen Notruf- und Anrufkanal 16 bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Mit ihrem Schiff trieben sein Decksmann und er nach einem Getriebeschaden manövrierunfähig etwa drei Seemeilen (rund fünfeinhalb Kilometer) westlich der Sandbank Tertius. 

Die Seenotretter der Station Büsum liefen mit dem Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM aus und nahmen unter Höchstgeschwindigkeit Kurs auf den Havaristen. Dieser hatte inzwischen einen Anker ausgebracht, um nicht weiter zu vertreiben und womöglich auf einer Untiefe festzukommen. Vor Ort stellten die Seenotretter schnell und routiniert eine Leinenverbindung zum rund 16 Meter langen Stahlkutter her. Anschließend schleppten sie ihn sicher in den Hafen von Büsum. 

Zur Einsatzzeit herrschte eine leichte Brise aus südwestlicher Richtung der Stärke zwei (bis zu 11 km/h).

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Blick auf Zwei nebeneinander fahrende Schiffe. Links im Bild befindet sich ein ehemaliger Krabbenkutter mit hohem Mast, rechts ein   Seenotrettungskreuzer, der diesen in den Büsumer Hafen schleppt. Im Hintergrund ist die Schleusenanlage mit grün leuchtenden Signalen, ein Deich und mehrere Masten zu sehen. Das Wasser ist ruhig, der Himmel klar und hell.. Zur Seite: Seenotretter bringen Ausflugskutter mit 50 Menschen an Bord sicher in den Hafen

Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM kommt am Mittwoch, 29. Juli 2026, vor der schleswig-holsteinischen Westküste einem Ausflugskutter mit gerissenem Fangnetz und 50 Menschen an Bord zu Hilfe.

Nacht. Am Rand ist der Aufbau eines Seenotrettungsbootes zu erkennen. Es zieht ein Segelboot an einer langen Leine hinter sich her über die Ostsee. Am anderen Bildrand ist ein grün-weiß gestreifter Leuchtturm zu sehen. Im Hintergrund fährt eine weitere Rettungseinheit.. Zur Seite: Wassereinbruch bei Nacht: Seenotretter bringen Segler sicher an Land

Die Seenotretter der Station Maasholm waren am späten Donnerstagabend, 23. Juli 2026, im Einsatz für eine Segelyacht auf der Ostsee. Östlich von Schleimünde meldete die zweiköpfige Besatzung nach Einbruch der Dunkelheit starken Wassereinbruch.

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Auf dem Containerschiff "MSC Maxine" ist gestern, 19. Juli 2026, südlich von Helgoland ein Lotse nach einem Zusammenbruch von seinem Kollegen wiederbelebt worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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