Rettungsleitstelle See unterstützt Lotsen bei Reanimation auf Containerschiff

Auf dem Containerschiff "MSC Maxine" ist gestern, 19. Juli 2026, südlich von Helgoland ein Lotse nach einem Zusammenbruch von seinem Kollegen wiederbelebt worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus geflogen.

In der Rettungsleitstelle See unterstützte der Sanitäter am medizinischen Arbeitsplatz die Reanimation (Archivbild)

Der Lotse hatte der Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, gemeldet, dass sein Kollege auf der Brücke des 300 Meter langen Schiffes zusammengebrochen war. Ein Sanitäter am medizinischen Arbeitsplatz in der Rettungsleitstelle See leitete ihn daraufhin bei den Reanimationsmaßnahmen an.

Zeitgleich alarmierte die Rettungsleitstelle See den Rettungshubschrauber Northern Rescue 01 von NHC Northern Helicopter. Die Verkehrszentrale der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung schickte das Mehrzweckschiff „Neuwerk“, das sich zu diesem Zeitpunkt im Hafen von Helgoland befand, in Richtung des Containerschiffes, da sich Sanitäter an Bord befanden. Durch den Lotsentender wurden diese auf die „MSC Maxine“ übergesetzt. 

An Bord des Containerschiffes übernahmen die Sanitäter der „Neuwerk“ die Reanimation bis zum Eintreffen des Helikopters. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Lotse das Bewusstsein bereits wiedererlangt. Per Winde wurde er in den Hubschrauber aufgewinscht und ins Krankenhaus geflogen. 
Die „MSC Maxine“ konnte daraufhin ihren Weg nach Hamburg fortsetzen.
 

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