Seenotretter retten vier Menschen von festgekommener Motoryacht

Die Seenotretter der Station Grömitz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben am Montag, 13. Juli 2026, die Besatzung einer Motoryacht von Bord geholt und an Land in Sicherheit gebracht. Die Motoryacht war zwischen Boltenhagen und der Halbinsel Poel in der Wismarer Bucht festgekommen und hatte einen Wassereinbruch erlitten.

 

Das Heck eines Seenotrettungskreuzers mit Schleppleine und einer Motoryacht im Schlepp

Ein Freischleppen der Motoryacht - hier an der Schleppleine der FELIX SAND - war nicht möglich.

Um 15.30 Uhr hatte der Skipper der Motoryacht einen Notruf ausgesendet, der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, empfangen wurde. Die Motoryacht war auf die Untiefe Lieps aufgelaufen und festgekommen.

Die Rettungsleitstelle See alarmierte die Seenotretter der Freiwilligenstation Timmendorf/Poel sowie den Seenotrettungskreuzer FELIX SAND der DGzRS-Station Grömitz

Ein Freischleppen der etwa 19 Meter langen und ca. 50 Tonnen schweren Motoryacht durch die Seenotretter war jedoch nicht möglich. Wegen eines Wassereinbruchs holten die Seenotretter schließlich zunächst eine Frau und einen Hund von Bord, später auch die beiden noch an Bord gebliebenen Männer und eine weitere Frau. Sie wurden mit dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers nach Weiße Wiek gebracht. 

Die Freiwillige Feuerwehr Boltenhagen lief noch am Abend zur Überprüfung des Havaristen aus. Eine Gewässerverunreinigung war nicht festzustellen. Über die Maßnahmen zur Bergung der Motoryacht muss nun der Eigner entscheiden.

Für die Seenotretter war der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet. Am Nachmittag herrschte in der Wismarer Bucht Nordostwind der Stärke sechs (bis 49 km/h), der später auf drei Beaufort (bis 19 km/h) abnahm.
 

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Ein rot-weißes Seenotrettungsboot fährt mit hoher Geschwindigkeit über eine aufgewühlte See und wirbelt dabei Gischt auf. Im Hintergrund ist ein größerer rot-weißer Seenotrettungskreuzer zu sehen. Dunkle, schwere Gewitterwolken hängen über dem Meer und verleihen der Szene eine dramatische Atmosphäre.. Zur Seite: Medizinischer Notfall östlich der Ostseeinsel Rügen: Seenotretter im Einsatz für stark seekranken Segler

Seenotretter der Station Sassnitz bringen stark seekranken Segler mit dem Tochterboot NOTARIUS des Seenotrettungskreuzers HARRO KOEBKE sicher an Land.

Nachtaufnahme auf See: Zwei Schiffe liegen längsseits nebeneinander. Im Mittelpunkt steht das Arbeitsdeck eines Fischereifahrzeugs mit weißer und roter Aufbauten, hellen Decksstrahlern und mehreren aufgehängten Fischernetzen. Rechts sind metallische Arbeits- und Sortieranlagen zu sehen, die auf ein Fang- oder Verarbeitungsdeck hindeuten. Entlang der Bordwand hängen große orangefarbene Fender, die die beiden Schiffe voneinander abpolstern. Auf dem linken Schiff, einem Seenotrettungskreuzer, steht eine Person in Schutzkleidung, Helm und Rettungsweste auf dem schmalen Gang zwischen den Fahrzeugen. Das Deck ist grün gestrichen, nahe der Kamera liegt ein aufgerolltes Tau. Der Hintergrund besteht fast vollständig aus dunklem Nachthimmel und schwarzer Wasserfläche, wodurch die stark beleuchteten Arbeitsbereiche besonders hervortreten.. Zur Seite: Seenotretter für zwei Fischer im Nachteinsatz

Die Besatzung der THEODOR STORM schleppt vor der Dithmarscher Küste einen manövrierunfähigen Kutter sicher in den Hafen von Büsum.

Blick auf Zwei nebeneinander fahrende Schiffe. Links im Bild befindet sich ein ehemaliger Krabbenkutter mit hohem Mast, rechts ein   Seenotrettungskreuzer, der diesen in den Büsumer Hafen schleppt. Im Hintergrund ist die Schleusenanlage mit grün leuchtenden Signalen, ein Deich und mehrere Masten zu sehen. Das Wasser ist ruhig, der Himmel klar und hell.. Zur Seite: Seenotretter bringen Ausflugskutter mit 50 Menschen an Bord sicher in den Hafen

Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM kommt am Mittwoch, 29. Juli 2026, vor der schleswig-holsteinischen Westküste einem Ausflugskutter mit gerissenem Fangnetz und 50 Menschen an Bord zu Hilfe.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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