Hoch hinaus für die Seenotretter

In der Veranstaltungsreihe „Grömitz entdecken“ haben im Frühjahr mehr als 50 Menschen einen besonderen Einblick in die Technik des Riesenrades „La Noria“ erhalten. Die Eintrittsgelder reichten die Besitzer des Fahrgeschäfts an die DGzRS weiter.

Sechs Personen stehen in zwei Reihen hintereinander auf dem Vordeck eines Seenotrettungskreuzers, der im Hafen liegt. Vier von ihnen tragen Seenotretter-Dienstkleidung. Die beiden vorne rechtsstehenden Personen halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck in die Kamera. Im Hintergrund sind Segelmasten, Yachten und ein bewölkter Himmel über dem Hafen zu sehen.

An Bord der HANS HACKMACK überreicht Riesenradbesitzer Daniel Hayek jun. (vorne r.) einen symbolischen Spendenscheck an Vormann Ulf Pirwitz (vorne M.) und seine Mannschaft.

„Die Seenotretter sind bei jedem Wetter für Menschen auf Nord- und Ostsee da. Wir freuen uns, mit der Aktion ihre wichtige Arbeit zu unterstützen“, sagte Daniel Hayek jun. bei der Spendenübergabe am 12. September. Der Besitzer des Riesenrades „La Noria“ hat dabei auch einen persönlichen Bezug zur DGzRS: „In meinem Heimatort Bremen ist die Zentrale der Seenotretter. Und hier in Grömitz sehe ich oft die FELIX SAND zu ihren Einsätzen auslaufen.“ 

Zurzeit befindet sich der Seenotrettungskreuzer allerdings zur turnusgemäßen Generalüberholung auf einer Werft. Daher fand der Termin an Bord der HANS HACKMACK statt – einer alten Bekannten in Grömitz. Das Spezialschiff war von 2011 bis 2021 in dem Ostseebad stationiert. Heute kommt es als Springer überall dort zum Einsatz, wo Einheiten ihre Stationen aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten vorübergehend verlassen müssen. 

An Bord erzählte Daniel Hayek jun. von der rund 90-minütigen Führung und den vielen Fragen der Gäste zum Riesenrad, einer der Attraktionen an der Lübecker Bucht. Gemeinsam mit seinem Vater Daniel Hayek sen. gewährte er nicht nur Einblicke in Technik und Abläufe des Fahrgeschäfts auf der Wiese am Nordstrand, sondern lud die Besucherinnen und Besucher anschließend zu einer Runde mit „La Noria“ ein. Aus hanseatischer Verbundenheit zur DGzRS spendete die Familie Hayek die Einnahmen der Führungen und erhöhte den Betrag auf 500 Euro.

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