Süße Idee für einen guten Zweck

Wer in Berlin begeisterte Seenotretter-Fans treffen möchte, ist bei Felizia, Rafael, Simon, Katharina und Robert richtig. Die Familie aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützt die DGzRS sowohl mit regelmäßigen Spenden als auch mit eigenen Aktionen. Die jüngste Initiative ging vom neunjährigen Rafael aus.

Drei Kinder in blauen Seenotretter-T-Shirts stehen hinter einem Tisch, den sie in einem Garten aufgestellt und mit Kuchen, Thermoskannen und Bechern bestückt haben. Links und rechts daneben stehen zwei weitere Tische belegt mit Infomaterial über die Seenotretter sowie mit zwei Modellen von Seenotrettungskreuzern. Hinter den Kindern hängt ein blaues Tuch, an das viele verschiedene Fotos zum Thema Seenotretter in Form von Girlanden aufgehängt sind.

Rafael (v. r.) mit seinen Geschwistern Felizia und Simon. In Berlin haben die drei Kinder Kuchen und Muffins zugunsten der Seenotretter verkauft.

Foto: Privat

Im vergangenen Jahr hatte sein älterer Bruder Simon mit einer Ausstellung über die DGzRS gezeigt, wie man sich für die Seenotretter einsetzen kann. Rafael wollte es ihm gleichtun. „Ich finde es toll, dass sie rausfahren und Menschen retten – obwohl es manchmal sehr gefährlich ist“, sagt der Viertklässler. Sein Engagement kommt nicht von ungefähr: Seine Eltern sind regelmäßige Förderer und vermitteln ihren Kindern seit Jahren, wie wichtig die Arbeit der DGzRS ist. 

Nachdem Rafael im Sommer beim Open Ship die PIDDER LÜNG in List auf Sylt besichtigen und am Tag der Seenotretter in Laboe deren Arbeit hautnah miterleben durfte, stand für ihn fest: Er wollte selbst aktiv werden und Geld für die Rettungsleute sammeln. Schnell war die Idee eines Kuchenbuffets geboren. Gemeinsam mit seiner Familie bot der Schüler am 22. August im heimischen Garten Selbstgebackenes für Nachbarinnen und Nachbarn an. Schokomuffins und Zitronenkuchen hatte der junge Hobbybäcker zubereitet. „Viele haben gesagt, ich soll es noch einmal machen. Sie fanden es super“, berichtet er. 

Die Begeisterung spiegelt sich im Ergebnis wider: 180 Euro lagen nach dem Tag in Rafaels selbst gebastelter Spendenbox. „Ich war sehr überrascht. Mit so viel Geld habe ich nicht gerechnet“, sagt er. Der Erfolg hat ihn zusätzlich motiviert. Weitere Benefizaktionen zugunsten der Seenotretter kann sich der junge Berliner gut vorstellen. Bis es so weit ist, erinnert ihn die Dankurkunde der DGzRS über seinem Bett an seinen gelungenen Einsatz.

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Eine Person in Wanderkleidung lehnt an einem Gedenkstein mit der Aufschrift ‚Der deutsch-dänische Deich 1979–1982‘. Im Hintergrund sind grasbewachsene Deichanlagen unter einem bewölkten Himmel zu sehen.. Zur Seite: Für Spenden ordentlich Strecke gemacht

Sportliche Unterstützung der Seenotretter durch 600-Kilometer-Benefizmarsch in 23 Tagen

Eine Gruppe von etwa 15 Personen posiert in drei Reihen hintereinander auf dem Deck eines Seenotrettungskreuzers. In der vorderen Reihe knien vier Seenotretter in roter Dienstkleidung beziehungsweise Schutzausrüstung. Das Schiff liegt im Hafen; im Hintergrund sind verschiedene Schiffe, Kaianlagen sowie ein wechselhaft bewölkter Himmel zu sehen.. Zur Seite: Verkehrsbetrieb Imken hilft mit Platz und Tatkraft

Ungewöhnliche Spende durch wertvolle Betreuung des Seenotretter-Informationsanhängers

Sechs Personen stehen in zwei Reihen hintereinander auf dem Vordeck eines Seenotrettungskreuzers, der im Hafen liegt. Vier von ihnen tragen Seenotretter-Dienstkleidung. Die beiden vorne rechtsstehenden Personen halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck in die Kamera. Im Hintergrund sind Segelmasten, Yachten und ein bewölkter Himmel über dem Hafen zu sehen.  . Zur Seite: Hoch hinaus für die Seenotretter

Riesige Aktion: Eintrittsgelder aus Besichtigung des Riesenrads „La Noria“ in Grömitz werden an DGzRS gespendet

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.