Seenotretter und Marineflieger für schiffbrüchigen Segler im Einsatz

Seenotretter und Marineflieger sind am Montagnachmittag, 17. August 2026, gemeinsam für einen Segler im Einsatz gewesen, dessen kleiner Katamaran zwischen den Inseln Langeoog und Spiekeroog gekentert war. Ein Such- und Rettungshubschrauber nahm den Mann nördlich der Inseln mit der Seilwinde auf und brachte ihn sicher nach Langeoog. Das Seenotrettungsboot COURAGE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte den gekenterten Katamaran nach Neuharlingersiel.

Ein Seenotrettungsboot in schneller Fahrt auf der Nordsee

Das Seenotrettungsboot COURAGE schleppte das havarierte Sportboot nach Neuharlingersiel. 

Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 16.10 Uhr alarmierte der Segler selbst die Seenotretter. Die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, nahm die Seenotrettungsboote COURAGE und SECRETARIUS der Freiwilligenstationen Neuharlingersiel und Langeoog in den Einsatz auf. Außerdem alarmierten die Seenotretter einen Such- und Rettungshubschrauber des Typs „Sea Lion“ der Marineflieger. Er stand zu diesem Zeitpunkt auf dem SAR-Stützpunkt Helgoland. Auch der Neuharlingersieler Fischkutter „Gorch Fock“, der sich auf einer Gästefahrt befand, beteiligte sich an der Suche nach dem Schiffbrüchigen, da dessen Position anfangs unklar war.

Bereits gegen 16.30 Uhr fand die „Sea Lion“ den schiffbrüchigen Segler. Die Marineflieger nahmen den Mann mit der Seilwinde an Bord. Er trug einen Kälteschutzanzug und war unverletzt geblieben. Die „Sea Lion“ brachte ihn nach Langeoog, wo er auch gestartet war.

Keine zehn Minuten nach dem Rettungshubschrauber traf das Seenotrettungsboot COURAGE am gekenterten Segelkatamaran ein, dessen Mast gebrochen war. Vier Rettungsleute der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog, die mit zwei Jetskis zum Einsatzort gefahren waren, unterstützten die Seenotretter beim Aufrichten des Katamarans. Die Crew der COURAGE nahm ihn in Schlepp nach Neuharlingersiel.

Zur Unglückszeit herrschten nordwestliche Winde mit vier, in Böen fünf Windstärken (bis zu 38 km/h) und eine unruhige See mit Wellenhöhen von anderthalb Metern.

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