Medizinischer Notfall auf Feuerschiff – Seenotretter bringen Patienten sicher an Land

Die freiwilligen Seenotretter der Station Travemünde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren am Freitagmittag, 10. Juli 2026, im Einsatz für einen 75-jährigen Passagier des historischen Feuerschiffs „Fehmarnbelt“ in der Lübecker Bucht. Er hatte das Bewusstsein verloren. Die Seenotretter versorgten den Patienten zunächst vor Ort, ehe sie ihn mit dem Seenotrettungsboot ERICH KOSCHUBS sicher an Land brachten.

Ein Seenotrettungsboot in schneller Fahrt auf der Ostsee

Mit dem in Travemünde stationierten Seenotrettungsboot ERICH KOSCHUBS bargen die Seenotretter einen 75-Jährigen Patienten von Bord eines historischen Feuerschiffes ab. Sie stabilisierten den Mann und brachten ihn sicher an Land. 

Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 12 Uhr meldete sich der Kapitän der „Fehmarnbelt“ bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Ein 75-jähriger Mann hatte das Bewusstsein verloren und benötigte dringend medizinische Hilfe. Das Feuerschiff befand sich zu der Zeit etwas mehr als drei Seemeilen (rund sechs Kilometer) nördlich von Travemünde auf Ausflugsfahrt in der Lübecker Bucht.

Umgehend wurde die Besatzung des Seenotrettungsbootes ERICH KOSCHUBS der DGzRS-Station Travemünde alarmiert, die nur wenige Minuten später auslief. Zu den Seenotrettern an Bord gehörten ein Seenotarzt, eine Intensivkrankenschwester sowie ein Rettungssanitäter.

Bereits nach rund einer Viertelstunde ging das Seenotrettungsboot beim Feuerschiff längsseits. Die Seenotretter stiegen über und begannen mit der medizinischen Versorgung des Patienten. Sein Bewusstsein war in der Zwischenzeit aus ungeklärter Ursache immer wieder eingetrübt gewesen. Es gelang den Seenotrettern schließlich, den Mann zu stabilisieren. Sein Zustand verbesserte sich während der Versorgung, sodass die Seenotretter ihn auf die ERICH KOSCHUBS übernehmen konnten. Diese brachte den Patienten rasch an Land, wo ein Rettungswagen ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus fuhr.

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Blick über eine bewegte See von einem Seenotrettungskreuzer aus. In der Bildmitte fährt ein Krabbenkutter durch die Wellen, begleitet von einem kleineren Tochterboot der Dgzrs. Rechts im Hintergrund ist ein größeres Schiff, ein Seenotrettungskreuzer, mit rot-weißer Brücke zu sehen. Der Himmel wirkt dunkel und bedeckt, während das Meer in kräftigen Blau- und Grautönen erscheint. Im rechten Vordergrund sind Teile der Reling und Aufbauten des Seenotrettungskreuzers sichtbar, von dem aus fotografiert wurde.. Zur Seite: Seenotretter im Einsatz für Kutter mit starkem Wassereinbruch

Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer vor der Halbinsel Eiderstedt sind die Seenotretter einem Krabbenkutter mit starkem Wassereinbruch zu Hilfe gekommen. Zwei Seenotrettungskreuzer waren im Einsatz.

Blick vom Bug eines Seenotrettungsbootes bei Nacht auf eine Rettungsaktion auf dem Wasser. Im Scheinwerferlicht ist links eine schräg im Wasser liegende Segelyacht zu sehen, die offenbar auf Grund gelaufen ist. Vor der Yacht befindet sich ein weiteres Seenotrettungsboot mit eingeschaltetem Warnlicht. Die dunkle Umgebung wird nur durch die Beleuchtung der Boote und einen hellen Lichtstrahl in den Nachthimmel erhellt.. Zur Seite: Seenotretter befreien drei Segler aus lebensgefährlicher Lage

Drei Segler sind nördlich der Inseln Baltrum und Langeoog in der Brandungszone einer Sandbank festgekommen. Die Seenotretter brachten sie mit dem Seenotrettungsboot SECRETARIUS in den sicheren Hafen.

Drei Seenotrettungsboot liegen als Päckchen in einem Hafen, dahinter, leicht verdeckt, das havarierte Ausflugsschiff. Zur Seite: Brand auf Fahrgastschiff: Seenotretter unterstützen Einsatz auf der Greifswalder Oie

Im Nothafen der kleinen Ostseeinsel Greifswalder Oie ist am frühen Samstagnachmittag, 26. September 2026, auf einem Ausflugsschiff ein Brand ausgebrochen. Ein Besatzungsmitglied bekämpfte das Feuer erfolgreich. Die auf der Insel stationierten Seenotretter stellten den Verschlusszustand des Maschinenraums her, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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