Seenotretter, Bundespolizei und Hubschrauber für schwer erkrankten Einhandsegler im Einsatz

Die Seenotretter der Stationen Deutsche Bucht/Helgoland und Hooksiel der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren gestern, 27. August 2026, gemeinsam mit der Bundespolizei See und einem Hubschrauber von NHC Northern Helicopter im Einsatz für einen schwer erkrankten Einhandsegler.

Das Einsatzschiff „Bad Düben“ der Bundespolizei befand sich gegen 13.15 Uhr etwa 20 Seemeilen nordwestlich von Hooksiel, in Höhe der Elbeansteuerung. Die Besatzung wurde aufgrund unklaren Fahrverhaltens auf eine Segelyacht aufmerksam und nahm eine Überprüfung vor.

Mit dem Beiboot der „Bad Düben“ setzten zwei Bundespolizisten auf die 14 Meter lange Segelyacht über. An Bord fanden sie einen älteren Segler vor, der dringend im Krankenhaus behandelt werden musste. Die von der DGzRS betriebene Rettungsleitstelle See alarmierte sofort einen Hubschrauber von NHC Northern Helicopter sowie den auf Helgoland stationierten Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE. Dieser nahm einen Notarzt, der auch freiwilliger Seenotretter ist, an Bord und lief sofort aus. 

Zeitgleich startete der Hubschrauber „Northern Rescue 01“, der um kurz nach 14 Uhr vor Ort eintraf. Er nahm den Segler von der Segelyacht per Winde auf. 

Zwischenzeitlich hatte die Rettungsleitstelle See auch den Seenotrettungskreuzer BERNHARD GRUBEN der Station Hooksiel hinzugezogen. Das Tochterboot VERENA der HERMANN MARWEDE brachte eine Seenotretterin auf die Yacht und holte einen weiteren Seenotretter von der BERNHARD GRUBEN ab. Diese brachten das Schiff, ausgerüstet mit Proviant und zusätzlicher Sicherungsausstattung, sicher ins das knapp zwanzig Seemeilen entfernte Hooksiel. 

Der Einhandsegler wurde vom Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 
 

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