Jolle im Bodden auf Rügen gekentert – zwei Segler aus Seenot gerettet

Die freiwilligen Seenotretter der Station Breege haben am Montagnachmittag, 22. Juni 2026, im Breeger Bodden auf Rügen zwei Segler aus Seenot gerettet. Mit dem Seenotrettungsboot MANFRED HESSDÖRFER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten sie die beiden Schiffbrüchigen sicher an Land.

Ein orange-schwarzes Seenotrettungsboot mit der Aufschrift „Sar“ und dem Namen „Manfred Hessdörfer“ fährt mit hoher Geschwindigkeit über eine Wasserfläche und spritzt dabei Gischt auf. Mehrere Crewmitglieder mit Helmen sitzen im Deckshaus. Am Heck weht eine Flagge mit rotem Hansekreuz. Der Himmel ist stark bewölkt und wirkt stürmisch, im Hintergrund ist eine flache Uferlandschaft zu erkennen.

Mit dem Seenotrettungsboot MANFRED HESSDÖRFER haben die freiwilligen Seenotretter der Station Breege zwei Schiffbrüchige gerettet.

Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 14.35 Uhr meldete sich ein Skipper bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Etwa einen Kilometer vor dem Hafen Breege waren sein Mitsegler und er vermutlich aufgrund einer stärkeren Windböe mit ihrer Jolle gekentert. Umgehend alarmierte die Rettungsleitstelle See die freiwilligen Rettungsleute der Station Breege

Bereits kurze Zeit später liefen diese mit dem Seenotrettungsboot MANFRED HESSDÖRFER aus. Schon nach wenigen Minuten erreichten die Seenotretter mit dem bis zu 38 Knoten schnellen Spezialschiff (ca. 70 km/h) die Unglücksstelle. Vor Ort nahmen sie die beiden äußerlich unverletzten, aber leicht unter Schock stehenden Schiffbrüchigen auf und versorgten sie an Bord. Anschließend richteten die Seenotretter die vier bis fünf Meter lange Jolle auf. Dabei wurden sie von der Besatzung eines Schlauchbootes der Freiwilligen Feuerwehr Breege unterstützt. 

Mit der Jolle im Schlepp nahmen die Seenotretter wieder Kurs auf Breege. Im Hafen übergaben sie die beiden Geretteten aus Berlin zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst an Land. 

Zur Einsatzzeit wehte ein nordwestlicher Wind der Stärke drei bis vier Beaufort (bis zu 38 Stundenkilometer).

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Ein Seenotrettungsboot in schneller Fahrt auf der Nordsee. Zur Seite: Seenotretter und Marineflieger für schiffbrüchigen Segler im Einsatz

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