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22.05.2018

Seenotretter bringen erkrankten Fischer sicher an Land

Medizinischer Notfall im Greifswalder Bodden: Die freiwilligen Seenotretter aus Freest haben nördlich von Lubmin einen erkrankten Seemann von einem Fischkutter abgeborgen. Mit dem Seenotrettungsboot HEINZ ORTH der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten sie ihn am Dienstagmorgen, 22. Mai 2018, sicher an Land.

Im Einsatz für einen erkrankten Fischer: die freiwilligen Seenotretter aus Freest mit dem Seenotrettungsboot HEINZ ORTH Archiv-Foto: DGzRS – Die Seenotretter

Gegen 9 Uhr alarmierte der Kapitän des Fischkutters „Bleib Treu“ die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS: Einer seiner beiden Kollegen benötigte umgehend medizinische Hilfe – er klagte über Bewusstseinsstörungen und Kreislaufprobleme. Sofort schickten die Wachleiter die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes HEINZ ORTH aus Freest in den Einsatz.

Etwa vier Seemeilen (rund sieben Kilometer) nördlich von Lubmin trafen sich die beiden Schiffe. Bei ruhiger See und schwachem Ostwind ging die HEINZ ORTH beim Fischkutter (Heimathafen: Greifswald Wieck) längsseits. Zwei Seenotretter – darunter ein ausgebildeter Notfallsanitäter – stiegen auf die „Bleib Treu“ über. Dort versorgten sie den Mann medizinisch und stabilisierten ihn. Anschließend übernahmen die Seenotretter den Fischer und brachten ihn in den Hafen von Lubmin. Dort übergaben sie den Patienten an den Landrettungsdienst.

Das lange Pfingstwochenende war für die Seenotretter einsatzreich. Sie fuhren auf Nord- und Ostsee mehr als 40 Einsätze für rund 70 Menschen und einen Hund.

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