Seenotretter im Einsatz für manövrierunfähigen Kutter

Die Fangreise von zwei Fischern ist am Montagabend, 7. Juli 2025, auf der Außenelbe im Schlepp des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Ende gegangen. 

Blick aus dem rückseitigen Brückenfenster des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER. Im Vordergrund befindet sich das huckepack mitgeführte Tochterboot des Seenotrettungskreuzers. Im Hintergrund ein Krabbenkutter im Schlepp der ANNELIESE KRAMER.

Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER nimmt den havarierten Kutter auf der Außenelbe in Schlepp.

Gegen 21 Uhr meldeten sich die Besatzungsmitglieder des Krabbenkutters über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 bei der Rettungsleitstelle See der DGzRS, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Nachdem sich ein Netz im Propeller des Kutters verfangen hatte, trieben sie manövrierunfähig etwa fünf Seemeilen (rund neun Kilometer) vor Cuxhaven. Schleppversuche eines weiteren Fischereifahrzeugs seien aufgrund nicht haltender Leinen gescheitert.

Die Rettungsleitstelle See der DGzRS alarmierte den in Cuxhaven stationierten Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER. Dieser nahm umgehend Kurs auf den Havaristen. Vor Ort stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her. Bei nordwestlichem Wind von fünf Beaufort (maximal 38 km/h) schleppten sie den Krabbenkutter sicher nach Cuxhaven.

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Ein Seenotrettungskreuzer prescht durch die Ostsee. Zur Seite: Nachteinsatz-Seenotretter-Warnemuende

Die Seenotretter der Station Warnemünde haben in der Nacht (3. März 2026) einen schwer erkrankten Seemann von der schwedischen RoRo-Fähre „Skane“ geholt. Der Mann musste zur medizinischen Behandlung dringend in ein Krankenhaus gebracht werden.

ein Seenotrettungskreuzers geht bei einem Kreuzfahrtschiff in der Dunkelheit längsseits. Zur Seite: Nächtlicher medizinischer Notfall

Der Transport der Patientin in eine Spezialklinik war nur durch Hilfe der Seenotretter möglich.

Zur Seite: Kiter aus dem Eis gerettet

Aus dem Eis haben die Seenotretter der Station Großenbrode der DGzRS einen eingebrochenen Kitesurfer gerettet. Der Mann hatte im offenen Bereich des Großenbroder Binnensees, wo der Seenotrettungskreuzer BREMEN stationiert ist, gesurft, war dann aber ins Eis geraten, aus dem er sich nicht befreien konnte.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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