Karnevalsauszeit erbringt 2.000 Euro für die Seenotretter

Ob Helau oder Alaaf: Während andernorts Narren und Närrinnen ausgelassen feiern, zieht es andere im Februar in die Ruhe nach Norddeich. Dort verbindet der Tourismus-Service Entspannung mit Engagement – und sammelt Geld für die Seenotretter.

Eine Gruppe von acht Personen steht an einem Hafen vor einem Seenotrettungsboot, das rechts von ihr zu sehen ist. Sechs der Personen tragen rote Seenotretter-Dienstkleidung. Die vierte Person von links, in Zivil gekleidet, hält einen symbolischen Spendenscheck in die Kamera.

Kurdirektorin Eva Krüger-Linzer (4. v. l.) und Eventmanagerin Inka Lüchow (3. v. l.) überreichen den symbolischen Scheck an die freiwilligen Norddeicher Seenotretter um Vormann Alexander Klingenborg (4. v. r.) und DGzRS-Mitarbeiterin Uta Beetz.

Foto: Tourismus-Service Norden-Norddeich

Für die einen ist Karneval die fünfte Jahreszeit, für die anderen bedeutet das jeckische Treiben nur Chaos und Trubel. Für Letztere bietet der Tourismus-Service Norden-Norddeich seit elf Jahren ein spezielles Alternativprogramm. Mit seinen Veranstaltungen setzt er bewusst auf Erholung und Naturerlebnisse. Diese Karnevalsauszeit findet beinahe traditionell zugunsten der Seenotretter statt, die in Norddeich eine Freiwilligenstation unterhalten. Die diesjährige Spendensumme in Höhe von 2.000 Euro setzt sich aus den Erlösen der Eintrittsgelder und den gefüllten Laderäumen der aufgestellten Sammelschiffchen zusammen. 

Wie wichtig diese Unterstützung ist, zeigen die Zahlen: Allein im vergangenen Jahr halfen die Besatzungen der DGzRS bei mehr als 1.700 Einsätzen nahezu 3.400 Menschen. Davon retteten sie allein 460 aus Seenot oder Gefahr. „Dafür kann man nur Danke sagen“, betonte Kurdirektorin Eva Krüger-Linzer bei einem Treffen am 17. April. „Wir freuen uns, mit unserer Spende die wichtige Arbeit und die Sicherheit der Freiwilligen-Besatzung zu unterstützen.“ Das Geld wird unter anderem für die persönliche Schutzausrüstung der Rettungsleute verwendet.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Zwei Personen stehen auf einem hölzernen Steg in einem Yachthafen zwischen mehreren Segelbooten und Motorbooten. Beide halten gemeinsam ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich in die Kamera. Eine Person trägt ein helles Hemd und Jeans, die andere die rote Dienstkleidung der Seenotretter und eine helle Kappe. Im Hintergrund sind dicht stehende Bootsmasten, vertäute Boote sowie ein bewölkter Himmel zu sehen.. Zur Seite: Spende im Andenken an einen Freund

Wertvolle Zuwendung als Zeichen der Erinnerung und Verbundenheit

Schluss nach 45 schönen Jahren: Interessengemeinschaft Mobilheimplatz Sütel bedenkt mit Restvermögen satzungsgemäß auch die DGzRS. Zur Seite: Verein löst sich auf – Seenotretter erhalten Teil des Vermögens

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Zur Seite: Pfund, Dollar oder Kronen, die sich für Seenotretter lohnen

Jeveraner sammelt Münzen und Scheine aus aller Welt und tauscht sie zugunsten der DGzRS in Euro um.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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