27.08.2020

Herzensanliegen von Ernsting’s family: Große Spende für die Seenotretter

Großartige Unterstützung für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger: Das Coesfelder Textilunternehmen Ernsting’s family überreichte den Seenotrettern eine großzügige, zweckgebundene Spende für das Training der Seenotretter sowie für den Seenotrettungskreuzer EUGEN der Station Norderney.

Spendenübergabe der Ernstings Familie

Mit ihrer großzügigen Spende unterstützt das Familienunternehmen Ernsting ‘s family die Arbeit der Seenotretter, über die DGzRS-Vorsitzer Gerhard Harder (r.) und Rolf Detlefsen (2.v.r.), Leiter des Simulatorzentrums der Seenotretter, ausführlich informierten.
Foto: Steven Keller

Für die symbolische Übergabe einer Spende von 50.000 Euro trafen sich jetzt Lilly, Karin und Stephan Ernsting an der Zentrale der Seenotretter in Bremen mit Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS. Das Geld wird jeweils zur Hälfte eingesetzt für die Überholung des Seenotrettungskreuzers EUGEN der Station Norderney sowie die Ausstattung des Simulatorzentrums der Seenotretter-Akademie.

„Sowohl viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch zahlreiche unserer Kundinnen und Kunden fahren regelmäßig mit der Familie an die Nord- oder die Ostsee, um dort die ,Akkus‘ aufzuladen, Sport zu treiben oder Zeit mit ihren Lieben zu genießen. Das Meer ist bei aller Schönheit dennoch ein unberechenbares Element, umso größeren Respekt haben wir vor den Seenotrettern, die bei Wind und Wetter ihr eigenes Leben riskieren, um andere Menschen zu retten, die in Not geraten sind. So war es nicht nur der Ernsting’s family, sondern auch der Familie Ernsting ein Herzensanliegen, die Seenotretter, die ohne staatliche Gelder auskommen, in ihrer finanziellen Unabhängigkeit mit einer zweckgebundenen Spende zu unterstützen“, erläutert Marcello Concilio, Kommunikationschef des Textilunternehmens.

Die Spende von 50.000 Euro ist gleich doppelt gut angelegt: Zum einen wird davon der anstehende Ersatz des Kühlsystems für die Maschine des Seenotrettungskreuzers EUGEN der Station Norderney finanziert. Nach Jahren im harten Einsatz musste sie dringend erneuert werden. Zum anderen ermöglicht es die Spende, sogenannte De-Briefing-Systeme im DGzRS-Simulatorzentrum für die Aus- und Fortbildung der Seenotretter. Trainings und Übungen mit realen Einheiten müssen sein – sie sind aber stets mit großem Aufwand verbunden. Daher fällt dem Training der Besatzungen im Simulator eine immens hohe Bedeutung zu – auch da auf diese Weise beinahe jede nur erdenkliche Übungssituation erzeugt werden kann. Sowohl in der Zentrale in Bremen, im Trainingszentrum in Neustadt in Holstein als auch auf dem im Bau befindlichen neuen Trainingsschiff werden die neuen, spendenfinanzierten Systeme zum Einsatz kommen.

„Es ist stets unser Ziel, unseren Besatzungen mit ihren Schiffen und ihrer Ausrüstung ein Höchstmaß an Sicherheit für ihre nicht selten gefahrvollen Aufgaben an die Hand zu geben“, sagte Gerhard Harder, ehrenamtlicher Vorsitzer der DGzRS anlässlich des Informationsbesuchs. „Gleichzeitig ist aber auch die ständige Aus- und Fortbildung unserer überwiegend freiwilligen Seenotretter unabdingbar. Sie wissen nie, was sie draußen erwartet, aber sie müssen sich auf jede Situation einstellen können. Mit der großzügigen Spende von Ernsting’s family investieren wir in beides: in die Wartung unserer Einsatzmittel wie auch eine optimierte Ausbildung. Für dieses großartige private Engagement der Familie Ernsting sind wir sehr dankbar.“

An der Zentrale der Seenotretter erläuterte Rolf Detlefsen, Leiter des Simulatorzentrums, die Funktionsweise des neuen De-Briefing-Systems, durch das im Simulator durchgeführte Übungen im Detail nachvollzogen und besprochen werden können. Die praktische Vorführung des Systems muss Coronavirus-bedingt warten, bis die Seenotretter auch in der Zentrale wieder Besucher empfangen.

 

Über Ernsting’s family 

Ernsting’s family ist mit rund 1.900 Filialen in Deutschland und Österreich, einer mehrfach ausgezeichneten Online-Präsenz und rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Cross-Channel-Anbieter im deutschen Textileinzelhandel. Im Geschäftsjahr 2019/2020 verzeichnete Ernsting’s family einen Umsatz von rund 1,08 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Coesfeld (Westfalen) bietet Mode und Accessoires für die ganze Familie mit den Schwerpunkten Wäsche, Damen- und Kinderbekleidung. Qualität zu überraschend günstigen Preisen ist die Prämisse des Unternehmens, welches mit sozialer, gesellschaftlicher und ökologischer Verantwortung die Erschließung neuer Vertriebswege und Verkaufsstandorte kontinuierlich fortsetzt.

Über die Seenotretter

Die DGzRS ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hält sie rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote auf 55 Stationen zwischen Borkum im Westen und Usedom im Osten einsatzbereit – rund um die Uhr, bei jedem Wetter. Jahr für Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2.000 Einsätze, koordiniert von der SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre). Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen finanziert, ohne Steuergelder. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen mehr als 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder drohenden Gefahren befreit. Schirmherr der Seenotretter ist der Bundespräsident. 

 

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Sieben Personen stehen auf dem Deck eines weiß-orangefarbenen Seenotrettungskreuzers der Dgzrs im Hafen von Büsum. Im Vordergrund liegen mehrere große orangefarbene Fender. Hinter der Gruppe sind das Steuerhaus des Schiffes, Hafenanlagen und weitere Boote zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, die Szene spielt direkt am Wasser.. Zur Seite: Mit dem Motorrad zum Gottesdienst

Motorradfahren ist für viele mehr als nur ein Hobby: Der Glaube fährt ebenfalls mit. Deshalb gehörte 2026 erneut ein Gottesdienst zum Motorradkorso im schleswig-holsteinischen Marne – genauso wie das Engagement für einen guten Zweck. Der Erlös der Veranstaltung ging in diesem Jahr an die Seenotretter.

Bei einer Open-Air-Kinoveranstaltung stehen vier Personen vor einer großen Leinwand. Zwei Personen in roten Rettungsdienstjacken halten einen symbolischen Spendenscheck, während eine weitere Person mit einem Mikrofon spricht. Im Vordergrund sitzen Besucherinnen und Besucher auf Stühlen und verfolgen die Übergabe. Auf der Leinwand ist ein Küstenmotiv mit Leuchtturm sowie der Schriftzug zum Amrumer Inselkino zu sehen.. Zur Seite: Viele kleine Beiträge, große Hilfe für die Seenotretter

Kinobetreiber Ralf Thomsen unterstützt die Seenotretter bereits seit einigen Jahren: Wer eine Eintrittskarte für die Kinofilme „Luv & Lee“ und „Nordlicht“ kauft, spendet gleichzeitig 50 Cent an die DGzRS.

Holzmodell eines Segelboots mit blauen Segeln, die mit der Summe 500 Euro sowie der Abkürzung IGD versehen sind. Der Rumpf ist in Form und Farbe eines Seenotretter-Sammelschiffchens mit Schriftzug und Logo versehen. Im unscharfen Hintergrund sind ein Gewässer und ein Seenotrettungskreuzer zu sehen.. Zur Seite: Mit Fotobox Geld für die Seenotretter gesammelt

Großartige Unterstützung durch kreative Spendenaktion in Lübeck

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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