Vormann Lars Templin (2. v. l.) nimmt einen symbolischen Spendenscheck von den RAG-Mitgliedern Kajo Jung (l.), Uwe Schmidt (2. v. r.) und Claus Jost entgegen.
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Bereits im Vorfeld der Veranstaltung in der Glückauf-Kaserne in der nordrhein-westfälischen Kreisstadt hatten zwei Mitglieder der Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Marine (RAG) aus Flechtleinen Püppchen, Schlüsselanhänger, Anker und Rettungsringe hergestellt. Auch vor Ort fertigten sie weitere Stücke und boten sie den Gästen am 6. Juni an. Im Gegenzug baten sie um ordentliche Geldladungen für das aufgestellte Sammelschiffchen. „Die Seenotretter finanzieren ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden, das wollten wir unterstützen“, sagte RAG-Vorsitzender Kajo Jung.
Insgesamt 16 RAG-Mitglieder informierten im Unnaer Stadtteil Königsborn die Besucherinnen und Besucher über die Aufgaben der Marine. Am Infostand konnten die Gäste außerdem ein Glücksrad drehen, ihre Geschicklichkeit am Steckbrett testen und sich am Knotenbrett versuchen. Als Kajo Jung und sein Stellvertreter Peter Hausmann die Einnahmen zählten, fiel die Bilanz unerwartet hoch aus: der Erlös betrug 1.056,17 Euro. „Die Summe hat uns wirklich überrascht“, so der RAG-Vorsitzende.
Gute zwei Wochen später, am 22. Juni, ging Kajo Jung in Laboe an Bord des Seenotrettungskreuzers BERLIN. Dort überreichte er gemeinsam mit seinen Kameraden Uwe Schmidt und Claus Jost einen symbolischen Spendenscheck an Vormann Lars Templin. Im Anschluss führte die Besatzung die drei und weitere mitgereiste Marinesoldaten über das Spezialschiff. „Es war beeindruckend“, bedankte sich der RAG-Vorsitzende zum Abschied bei den Seenotrettern.