Vormann Benjamin Jahn (r.) erläutert dem windfinder.com-Geschäftsführer Jonas Kaufmann auf der Brücke der BERLIN die Funktionen der neuen Wärmebildkamera.
Interessiert blickt Jonas Kaufmann auf einen der Bildschirme auf der Brücke der BERLIN. Der diensthabende Vormann Benjamin Jahn erläutert dem Geschäftsführer von windfinder.com, wie die neue Wärmebildkamera die Suche nach Schiffbrüchigen erleichtert. In die hochmoderne Ausrüstung ist die 10.000-Euro-Spende der Firma geflossen. „Die Seenotretter leisten hervorragende Arbeit. Es beeindruckt mich jedes Mal, wie professionell bei der DGzRS gearbeitet wird“, sagt der Unternehmer anerkennend an Bord des Seenotrettungskreuzers.
Bereits 2025 hatte Jonas Kaufmann die in Laboe stationierte BERLIN bei einer Spendenübergabe besichtigt. Am 17. Juni lässt sich der Familienvater und passionierte Kiter erneut über das Spezialschiff führen. Dabei möchte er vor allem wissen, wie die Wärmebildkamera funktioniert: „Mir war gar nicht bewusst, wie vielfältig ihre Einsatzmöglichkeiten sind“, sagt der 45-Jährige. Unter anderem können die Seenotretter damit Schiffe, die mit einem Automatic-Identification-System (AIS) ausgestattet sind, auf der elektronischen Seekarte markieren und sie selbst bei rauer See im Blick behalten. Da sich die verschiedenen Funktionen der Wärmebildkamera sehr gut in die übrige technische Ausstattung an Bord integrieren lassen, bietet sie nicht nur nachts, sondern auch tagsüber einen großen Mehrwert für die Besatzung.
Jonas Kaufmann spendet seit mehreren Jahren auch privat an die DGzRS. Seine 1999 gegründete, weltweit tätige Firma liefert präzise, ortsbezogene Wettervorhersagen für den Wassersport. Der Basisdienst ist kostenlos; für zusätzliche Funktionen gibt es das Abonnement „Windfinder Plus“, von dessen Gebühr jeweils ein Euro an gemeinnützige Organisationen fließt.
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