11.05.2020

Seenotretter von Juist bringen Fahrgastschiff sicher in den Hafen

Die freiwilligen Seenotretter der Station Juist der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben heute, Montag, den 11. Mai 2020, das Fahrgastschiff „Wappen von Juist“ nach Ruderausfall sicher in den Hafen der Insel Juist geschleppt.

Ein Seenotrettungsboot ist per Leine mit einem Fahrgastschiff verbunden.

Die „Wappen von Juist“ im Schlepp des Seenotrettungsbootes HANS DITTMER

Auf dem Weg nach Norddeich hatte die 22 Meter lange „Wappen von Juist“ zunächst Ruderprobleme und dann kompletten Ruderausfall gemeldet. Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord, bei ablaufendem Wasser war jedoch keine Zeit zu verlieren, um ein Festkommen des Schiffes zu verhindern. Die Freiwilligenbesatzung der Station Juist lief mit dem Seenotrettungsboot HANS DITTMER sofort aus und erreichte wenig später das treibende Fahrgastschiff.

Die Seenotretter nahmen den Havaristen mit der zehn Meter langen HANS DITTMER auf den Haken und schleppten ihn sicher in den Hafen. Gefahr bestand für die drei Besatzungsmitglieder an Bord der „Wappen von Juist“ nicht.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte kräftiger Wind aus Nordnordost mit sechs Beaufort (ca. 50 km/h).

AKTUELLE SEENOTFÄLLE

Blick vom Deck eines Seenotrettungskreuzers bei Nacht. Im unteren Bildbereich sind beleuchtete Treppen, Geländer und technische Ausrüstung des Schiffes sichtbar. Dahinter befindet sich ein havarierter Gaffelkutter auf dunkler, bewegter See. Rechts davon richtet ein weiterer Seenotrettungskreuzer einen hellen Suchscheinwerfer auf das Schiff. Der Himmel und die Umgebung liegen weitgehend im Dunkeln, einzelne Navigationslichter sind in der Ferne zu erkennen.  . Zur Seite: Seenotretter befreien Skipper aus gefährlicher Notlage

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