Seenotretter am frühen Morgen für zwei Fischer im Einsatz

Die Seenotretter der Station Büsum haben am Freitag, 5. Dezember 2025, zwei Fischer vor der Küste Nordfrieslands aus einer misslichen Lage befreit: Mit dem Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppten sie deren manövrierunfähigen Kutter sicher nach Büsum.

Blick vom Heck eines Seenotrettungskreuzers auf das offene Meer bei grauem Himmel. Im Vordergrund sind Teile des Seenotrettungskreuzers mit einem orangefarbenen Schutz zu sehen. Im Hintergrund ist ein Krabbenkutter mit hochgeklappten Netzauslegern zu erkennen. Zwischen beiden Fahrzeugen ist eine Leine zu sehen, der Seenotrettungskreuzer schleppt den Kutter.

Mit dem Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM der DGzRS schleppen die Seenotretter einen manövrierunfähigen Krabbenkutter nach Büsum. 

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Gegen 4.30 Uhr meldete sich der Kapitän des Krabbenkutters „Doggerbank“ (Heimathafen: Friedrichskoog) bei den Seenotrettern: Nach einem Maschinenausfall trieben sein Decksmann und er mit dem manövrierunfähigen Fischereifahrzeug rund fünf Seemeilen (neun Kilometer) westlich von St. Peter Ording etwa in Höhe der Ansteuerungstonne Eider. 

Die alarmierte Besatzung des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM/Station Büsum lief umgehend zum Havaristen. Vor Ort stellten die Seenotretter bei südöstlichem Wind der Stärke 3 (bis zu 19 km/h) routiniert eine Leinenverbindung her. Anschließend schleppten sie den 19 Meter langen Krabbenkutter samt Fischer sicher in den Hafen von Büsum.

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