Kollision zwischen Sportboot und Museumsfeuerschiff vor Helgoland

Eine Kollision zwischen einem Sportboot und dem Museumsschiff „Bürgermeister O’Swald II“ (Elbe 1) hat sich in der Nacht, 7. Juni 2026, vor Helgoland ereignet. Das Sportboot wurde schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Seenotretter der Station Deutsche Bucht/Helgoland der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die Besatzung der „Neuwerk“, eines Mehrzweckschiffs der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), brachten das Sportboot und seine Besatzung in den Hafen.

Seenotrettungskreuzer-Scheinwerfer leuchtet auf Sportboot und Tochterboot

Das Tochterboot VERENA schleppt das schwer beschädigt Sportboot in den Hafen von Helgoland. Das Foto wurde vom Bug des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE aus aufgenommen.

Vor Helgoland kam es in der Nacht um kurz nach 1 Uhr zu der Kollision. Das Museumsschiff „Bürgermeister O’Swald II“, ein ehemaliges Feuerschiff der Position Elbe 1, und ein 11,50 Meter langes Segelboot kollidierten etwa eine Seemeile (knapp zwei Kilometer) vor dem Hafen von Helgoland.

Die Besatzung des ehemaligen Feuerschiffes alarmierte sofort die umliegende Schifffahrt über den internationalen Not- und Anrufkanal UKW 16. Der auf Helgoland stationierte Seenotrettungskreuzer HERMANN MARWEDE der DGzRS und das Beiboot der „Neuwerk“ liefen sofort aus. 

Vor Ort stieg zunächst ein Sanitäter, Besatzungsmitglied der „Neuwerk“, auf das Segelboot über und konnte melden, dass die zweiköpfige niederländische Besatzung, ein Mann und eine Frau, körperlich unverletzt war. Ein Maschinist der HERMANN MARWEDE stieg zur Sicherung des Bootes ebenfalls über. Der Mast war unter voller Besegelung durch die Kollision gebrochen. 

Die Seenotretter stellten mit dem Tochterboot VERENA des Seenotrettungskreuzers eine Schleppverbindung her und brachten das Segelboot sicher in den Hafen.
Die Besatzung des Sportbootes wurde im Hafen von Freunden in Empfang genommen.

Zur Ursache der Kollision hat die Wasserschutzpolizei Helgoland Ermittlungen aufgenommen.
 

Ohne Deine Spende geht’s nicht!

Zur Seite: Groß angelegte Suche nach vermisstem Surfer vor Borkum nimmt glückliches Ende

Eine von der DGzRS koordinierte und groß angelegte Suche nach einem vermissten Surfer vor Borkum hat am Freitagmorgen, 9. Oktober 2026, ein glückliches Ende genommen. Nach vielen Stunden nur mit seinem Surfbrett und ohne Segel auf See gelang es dem etwa 70-jährigen Insulaner, wieder an Land zu kommen.

Blick über eine bewegte See von einem Seenotrettungskreuzer aus. In der Bildmitte fährt ein Krabbenkutter durch die Wellen, begleitet von einem kleineren Tochterboot der Dgzrs. Rechts im Hintergrund ist ein größeres Schiff, ein Seenotrettungskreuzer, mit rot-weißer Brücke zu sehen. Der Himmel wirkt dunkel und bedeckt, während das Meer in kräftigen Blau- und Grautönen erscheint. Im rechten Vordergrund sind Teile der Reling und Aufbauten des Seenotrettungskreuzers sichtbar, von dem aus fotografiert wurde.. Zur Seite: Seenotretter im Einsatz für Kutter mit starkem Wassereinbruch

Im schleswig-holsteinischen Wattenmeer vor der Halbinsel Eiderstedt sind die Seenotretter einem Krabbenkutter mit starkem Wassereinbruch zu Hilfe gekommen. Zwei Seenotrettungskreuzer waren im Einsatz.

Blick vom Bug eines Seenotrettungsbootes bei Nacht auf eine Rettungsaktion auf dem Wasser. Im Scheinwerferlicht ist links eine schräg im Wasser liegende Segelyacht zu sehen, die offenbar auf Grund gelaufen ist. Vor der Yacht befindet sich ein weiteres Seenotrettungsboot mit eingeschaltetem Warnlicht. Die dunkle Umgebung wird nur durch die Beleuchtung der Boote und einen hellen Lichtstrahl in den Nachthimmel erhellt.. Zur Seite: Seenotretter befreien drei Segler aus lebensgefährlicher Lage

Drei Segler sind nördlich der Inseln Baltrum und Langeoog in der Brandungszone einer Sandbank festgekommen. Die Seenotretter brachten sie mit dem Seenotrettungsboot SECRETARIUS in den sicheren Hafen.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.