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05.10.2018

Seenotretter und Notarztteam im Einsatz für schwer erkrankten Seemann

Auf einem Schlepper vor der Dithmarscher Küste ist ein russischer Seemann am Donnerstagabend, 4. Oktober 2018, schwer erkrankt. Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte ein Notarztteam zu dem Patienten.

Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM/Station Büsum (Archivfoto: Martin Stöver)

Gegen 19.35 Uhr meldete sich die „Bodo Constructor“, ein Kabelleger ohne eigenen Antrieb, bei den Seenotrettern. Auf ihrem unter niederländischer Flagge fahrenden Schlepper „Isa“ war ein Besatzungsmitglied plötzlich zusammengebrochen. Dabei hatte sich der Mann offenbar weitere Verletzungen zugezogen.

Die „Isa“ befand sich zu dieser Zeit etwa vier Seemeilen (7,5 Kilometer) vor der schleswig-holsteinischen Westküste. Der Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM/Station Büsum nahm zwei Notärzte und zwei Rettungssanitäter an Bord.

Auf der „Isa“ war der Mann zwischenzeitlich durch Erstmaßnahmen seiner Kollegen wieder zu sich gekommen. Die THEODOR STORM setzte gegen 20.15 Uhr das Notarztteam über, das den Mann während der Fahrt nach Büsum an Bord des Schleppers versorgte.

Die Seenotretter begleiteten den Schlepper bis in den Hafen. Ein Rettungswagen brachte den Patienten in ein Krankenhaus.

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