Seenotretter bringen manövrierunfähigen Fischkutter sicher nach Büsum

Die Seenotretter der Stationen Nordstrand und Büsum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) waren in der Nacht zu Mittwoch, 18. März 2026, für einen Fischkutter mit Maschinenschaden im Einsatz. Das 22 Meter lange Schiff drohte in zu flaches Wasser nahe Süderoogsand vor der nordfriesischen Küste zu treiben. 

Nacht; Blick durch das Bullauge eines Seenotrettungskreuzers

Blick nach achtern durch ein Bullauge des Seenotrettungskreuzers THEODOR STORM/DGzRS-Station Büsum auf den havarierten Fischkutter

Gegen 21 Uhr am Dienstagabend, 17. März 2026, meldete sich der Kapitän eines 22 Meter langen Fischkutters in der von der DGzRS betriebenen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen. Er und sein Decksmann hatten die Maschine abgestellt, nachdem diese zuvor seltsame Geräusche gemacht und starke Rauchentwicklung gezeigt hatte. Der nun manövrierunfähige Kutter befand sich zu dieser Zeit etwa acht Seemeilen (rund 15 Kilometer) südwestlich des Hochsandes Süderoogsand. Er drohte durch Wind und Seegang in flaches Wasser zu treiben und festzukommen.

Die Rettungsleitstelle See alarmierte daraufhin den auf Nordstrand stationierten Seenotrettungskreuzer EISWETTE. Weil der Hafen von Büsum als am besten geeignetes Ziel für die zu erwartende Schleppreise erschien, nahm MRCC Bremen zudem den Seenotrettungskreuzer THEODOR STORM der dortigen DGzRS-Station mit in den Einsatz auf.

Gegen 22.15 Uhr erreichte die EISWETTE den Havaristen. Die Seenotretter stellten eine Leinenverbindung her und setzten Kurs Südost. Die THEODOR STORM lief dem Schleppverband inzwischen entgegen. 

Leichte Südwinde mit vier Beaufort (bis zu 28 km/h) ermöglichten eine durchschnittliche Schleppgeschwindigkeit von vier bis fünf Knoten (etwa neun Kilometer pro Stunde). In Höhe der Einfahrt in das Fahrwasser Norderpiep übernahm die Crew der THEODOR STORM gegen 1 Uhr den Havaristen. Die Seenotretter schleppten den Fischkutter und seine Besatzung sicher nach Büsum, wo er gegen 6 Uhr festmachte.

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Zur Seite: Verletzte auf Frachtschiff vor niederländischer Küste – Auch deutsche Seenotretter im Einsatz

An Bord eines Schwergutfrachtschiffes auf einer Ankerposition im Sturm vor der niederländischen Küste haben sich einige Besatzungsmitglieder verletzt. Auf Bitten der niederländischen Küstenwache ist auch der Seenotrettungskreuzer HAMBURG der DGzRS im Einsatz.

Blick vom Deck eines Seenotrettungskreuzers bei Nacht. Im unteren Bildbereich sind beleuchtete Treppen, Geländer und technische Ausrüstung des Schiffes sichtbar. Dahinter befindet sich ein havarierter Gaffelkutter auf dunkler, bewegter See. Rechts davon richtet ein weiterer Seenotrettungskreuzer einen hellen Suchscheinwerfer auf das Schiff. Der Himmel und die Umgebung liegen weitgehend im Dunkeln, einzelne Navigationslichter sind in der Ferne zu erkennen.  . Zur Seite: Seenotretter befreien Skipper aus gefährlicher Notlage

Die Seenotretter der Stationen Deutsche Bucht/Helgoland sowie Cuxhaven sind am Dienstag, 20. Oktober 2026, für einen havarierten Gaffelkutter im Einsatz gewesen, der auf der Nordsee Maschinenausfall sowie Wassereinbruch erlitten hatte.

Ein rot-weißer Seenotrettungskreuzer pflügt durch schwere See, Wellen und Gischt spritzen am Bug auf. Zur Seite: Seenotretter helfen manövrierunfähigem Fischkutter

Die Fangreise eines Fischkutters endete am Dienstag, 20. Oktober 2026, im Schlepp des Seenotrettungskreuzers THEO FISCHER der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

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