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09.08.2018

Drei Segler nach Kenterung ihres Segelbootes gerettet

Drei junge Hamburger sind gestern, Mittwoch, den 8. August 2018, mit ihrem knapp sieben Meter langen Segelboot westlich vom Eidersperrwerk in Seenot geraten. Ihr manövrierunfähiges Boot konnte noch kurzzeitig von den Seenotrettern in Schlepp genommen werden, sank dann aber bei schwerer See. Die beiden Männer und die Frau wurden von den Seenotrettern sofort aus dem Wasser aufgenommen.

Seenotrettungsboot PAUL NEISSE der Freiwilligenstation Eiderdamm (Martin Stöver)

Auf dem Weg von Cuxhaven nach Föhr waren die drei Segler bei südwestlichen Winden mit sechs bis sieben Beaufort (bis etwa 60 km/h) in schwere See mit drei Meter hohem Seegang geraten. Das Ruder des Segelbootes brach und es wurde manövrierunfähig. Zunächst gelang es einer anderen Yacht eine Leinenverbindung herzustellen, die aber brach. Die Yacht blieb bis zum Eintreffen der Seenotretter der Freiwilligenstation Eiderdamm in der Nähe des Havaristen.


Zwar gelang es, zwischen dem Seenotrettungsboot PAUL NEISSE und dem Segelboot eine Leinenverbindung herzustellen, im Seegang schlug das Boot in einer hohen See jedoch quer, kenterte und sank. Die drei Segler stürzten ins Wasser. Sie wurden sofort von den Seenotrettern aufgenommen.
Die Segler erhielten an Bord trockene Kleidung und wurden medizinisch erstversorgt. Alle drei waren unterkühlt, da sie bereits auf ihrem Boot von überkommender See durchnässt worden waren. Die Seenotretter übergaben sie in Eiderdamm an den Landrettungsdienst.

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