Im Mittelpunkt des diesjährigen Regionaltreffens Ost des Verbands Deutscher Ubootfahrer (VDU) in Berlin hat die Unterstützung der DGzRS gestanden. Mehr als 30 Aktive, Ehemalige und Gäste kamen Mitte März zusammen, um sich aus erster Hand über die Arbeit der DGzRS zu informieren und Spenden zu sammeln.
Der ehemalige Vormann Michael Müller erläuterte in seinem ausführlichen Vortrag am 14. März die Organisationsstruktur der DGzRS, die Spezialausrüstung an Bord und die Finanzierung ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen. Unter den Zuhörerinnen und Zuhörern befanden sich auch Schauspieler Franz Dinda sowie „frontal“‑Moderatorin Ilka Brecht.
Michael Müller berichtete im Saal des Alt‑Berliner Wirtshauses „Max & Moritz“ eindrucksvoll von seinen persönlichen Erfahrungen als Seenotretter. Seine Präsentation mit zahlreichen Bildern und Videos vermittelte einen lebendigen Eindruck von der oftmals gefahrvollen Arbeit der Rettungsleute im Einsatz. „Der Vortrag zeigte hervorragend, mit welchem Engagement und unter welchen Risiken die Seenotretter helfen“, lobte Fregattenkapitän a. D. Jürgen Weber.
Michael Müller leitete bis Ende 2021 die Station Laboe. Einer seiner Nachfolger ist Lars Templin, der bis 2009 als Motorenmeister auf dem Unterseeboot U 17 fuhr. Seit Juni 2024 führt er als Vormann die DGzRS-Station an der Kieler Förde. Beim Regionaltreffen war er ebenfalls dabei. „So hatten wir die Möglichkeit, uns direkt mit zwei erfahrenen Fachleuten auszutauschen“, freute sich Jürgen Weber über den besonderen Mehrwert der Veranstaltung.
Besonders beeindruckt zeigte sich das Publikum vom konsequenten Prinzip der Freiwilligkeit der DGzRS und vom vollständigen Verzicht auf staatliche Zuschüsse. Entsprechend bereitwillig folgten die Anwesenden Michael Müllers Bitte, das bereitgestellte Sammelschiffchen großzügig zu füllen. In seinem Laderaum befanden sich am Ende beinahe 400 Euro.
Prominenteste Spenderin des Abends war Ilka Brecht. Die ZDF‑Moderatorin füllte noch vor Ort das Formular für eine regelmäßige Spende aus und überreichte es persönlich an Michael Müller – ein starkes Zeichen der Anerkennung für die wichtige Arbeit der Seenotretter.
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