Berliner Schüler sammelt Spenden mit Kuchenverkauf

In der Bundeshauptstadt engagiert sich der neunjährige Gustav Dieckmann für die Seenotretter. Warum? „Ich finde es echt beeindruckend, was sie leisten.“

Ein Junge mit hellem Haar steht hinter einem Holztisch. Auf dem Tisch liegen ein aufgeschnittener Kastenkuchen auf einer blauen Serviette, ein Fächer von Karten, ein roter Kugelschreiber sowie zwei Publikationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Dgzrs). Auf dem Titel des Jahrbuchs 2026 ist ein Seenotrettungskreuzer in schwerer See zu sehen, die zweite Broschüre zeigt Einsatzkräfte in roter Schutzkleidung. Die Person trägt einen dunkelblauen Pullover und einen Ansteckbutton. Der Hintergrund besteht aus einer schlichten weißen Wand.

Gustav Dieckmann hat an seiner Grundschule Kuchen, Muffins und Pizzaschnecken für den guten Zweck verkauft.

Foto: Privat

Erstmals begegnet ist Gustav ihnen im Alter von drei Jahren bei einem Besuch des DGzRS-Informationszentrums in Warnemünde. „Ich war sofort fasziniert von den großen Schiffen und den Einsätzen im Sturm“, erinnert er sich. Bis heute hält sein Enthusiasmus an – so liegt beim Frühstück möglichst sein Seenotretter-Brettchen an seinem Platz parat. 

Am 16. Juni stellte der inzwischen Neunjährige bei einem Projekttag an seiner Grundschule in Berlin-Zehlendorf die wichtige Arbeit der Rettungsleute vor – manche seiner Mitschülerinnen und Mitschüler hatten noch nie von ihnen gehört. „Alle waren sofort begeistert“, sagt Gustav. Die Folge: Das aufgestellte Sammelschiffchen wurde ordentlich beladen und für den mit selbst gemalten Plakaten angekündigten Kuchenverkauf hatte er viele helfende Hände gewonnen. 

Eine Woche später bot Gustav in der großen Pause Muffins, Pizzaschnecken und mehr als zehn verschiedene Kuchen auf dem Schulhof an, gebacken von seinen Freunden, seiner Klassenlehrerin und ihm selbst. Für jedes über den Tisch gereichte Stück bat er um eine Spende zugunsten der Seenotretter. Nach beiden Aktionstagen lagen insgesamt 171,51 Euro im Sammelschiffchen – auch dank der großartigen Unterstützung seiner Klassenkameraden.

„Ich finde es echt beeindruckend, was sie leisten.“

Gustav Dieckmann (9)

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