Mega-Fischbrötchen für den guten Zweck

Beim Hafenfest in List auf Sylt hat Fischhändler Jürgen Gosch Anfang August das längste Fischbrötchen der Welt serviert. Den Verkaufserlös spendete er den Seenotrettern.

Zwei Personen stehen an einem Infostand in einem Hafenbereich neben einer historisch wirkenden Spendentruhe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die Person links im Bild trägt rot-weiße Seenotretter-Dienstkleidung und hält ein Verkaufsschild für Fischbrötchen hoch, die andere Person zeigt auf die Spendentruhe. Der Herr rechts trägt Jeans, ein weißes Hemd mit Firmenlogo und eine rote Mütze.  Im Hintergrund sind zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung zu sehen, die zu den beiden blicken. Die Szene verdeutlicht eine Spendenaktion zugunsten der Seenotretter.

Jürgen Gosch (r.) überreicht nach dem Verkauf des riesigen Fischbrötchens die gefüllte Spendentruhe an Seenotretter Lars Jordan.

Bislang lag die Weltrekordmarke bei 42,37 Meter. Am 8. August knackte Jürgen Gosch mit seinem Team diesen Wert und erhöhte ihn inoffiziell auf exakt 50,04 Meter. Für das extra lange Fischbrötchen wurden 200 Baguettes, 15 Liter Hausfrauen-Soße, 29 Salatköpfe sowie rund 60 Kilogramm Matjes, Bismarckhering, Brathering und Lachs verwendet – frisch zubereitet und erst kurz vor dem Verkauf belegt. „Es ist großartig – ich muss es erst noch sacken lassen“, sagte der Gastwirt nach dem Erfolg gegenüber der Sylter Rundschau. 

Bevor Jürgen Gosch das von Sonnenschirmen geschützte Fischbrötchen um 13 Uhr gemeinsam mit seinen Enkeltöchtern Linda und Annika anschnitt, nahm der Lister Bürgermeister Ronald Benck Maß und bestätigte die neue Bestmarke. Anschließend kauften sich die Gäste für mindestens drei Euro ein Stück der Sylter Rekordgeschichte – bereits eine gute Stunde später war alles weggeputzt. 

Den Erlös spendete der Unternehmer an die Seenotretter, mit denen er seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden ist. Vormann Lars Jordan nahm die mit 1.662,22 Euro gefüllte Spendentruhe entgegen. Jürgen Gosch erhöhte die Summe auf 2.000 Euro – und machte aus dem Höhepunkt des Hafenfestes auch eine gute Tat.

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