Musikalische Hilfe vom Niederrhein

Vor Finn Tersteegen liegt ein geöffneter Instrumentenkoffer, in den Passanten erste Münzen legen. In der Moerser Fußgängerzone spielt der Schüler mit seiner Trompete Weihnachtslieder. Ein Teil des Geldes ist für die Seenotretter bestimmt.

Ein Kind mit roter Weihnachtsmütze spielt auf einer Trompete in einer festlich beleuchteten Fußgängerzone am Abend. Vor dem Kind steht ein Notenständer, während eine vorbeigehende Person Geld in den geöffneten Instrumentenkoffer spendet. Im Hintergrund sind Schaufenster, Passanten und weihnachtliche Lichterketten zu sehen.

Jeder Ton zählt: Mit seinen Straßenkonzerten unterstützt der zehnjährige Finn Tersteegen die Arbeit der Seenotretter. 

Foto: Privat

Der Seenotrettungskreuzer in schwerer See mit dem Satz „Ohne Deine Spende geht's nicht“ auf einem Plakat hat den Jungen auf eine Idee gebracht. Er entschließt sich, einen Teil der Einnahmen seiner kleinen Straßenkonzerte in den Adventswochen an die DGzRS weiterzureichen – den Rest spart der Zehnjährige für eine geplante Reise nach Berlin. „Ich finde es gut, dass sich die Seenotretter bei Notfällen für andere Menschen einsetzen“, begründet der Fünftklässler seine Entscheidung. 50 Euro überweist seine Mutter Lena Tersteegen schließlich im August auf das Spendenkonto der DGzRS. 

Kennengelernt hat Finn die Seenotretter bei Familienurlauben an der Nordsee. Auch sein Onkel berichtet ihm immer wieder von deren Arbeit. Dieser hat – genauso wie der Schüler heute – früher die Jahrbücher der DGzRS gesammelt. „Er hat mir erzählt, dass der Fischladen, in dem wir auf Langeoog immer einkaufen, dem Vormann der dortigen Station gehört“, sagt der Fünftklässler. 

Auf die ostfriesische Insel reisen Finn und seine Familie bisweilen im Sommer mit ihrem Segelboot. Zuletzt sind sie auf der Nachbarinsel Spiekeroog gewesen. Dort hat Finn besonders das kleine Museum der Gemeinde im historischen Rettungsschuppen der DGzRS beeindruckt. Er sieht, wie seit Generationen Menschen bei Wind und Wetter Leben auf See retten. 

Ob Finn in der kommenden Adventszeit erneut mit seiner Trompete in der Fußgängerzone stehen wird, weiß er noch nicht. Eines steht für ihn jedoch schon fest: „Wenn ich erwachsen bin, möchte ich Seenotretter werden.“

„Wenn ich erwachsen bin, möchte ich Seenotretter werden.“

Finn Tersteegen (10)

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Selfie von zwei Personen vor einem rot-weiß gestreiften Leuchtturm auf einer grünen Deichlandschaft. Neben dem Leuchtturm stehen zwei Häuser, auf der Wiese davor grasen Schafe unter einem leicht bewölkten Himmel.. Zur Seite: Ein Vermächtnis der Großeltern lebt weiter

Wertvolle Spende als Zeichen von Anerkennung und emotionaler Verbindung

Sechs Personen stehen an Bord eines DGzRS-Seenotrettungskreuzers im Hafen und halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 2.000 Euro zugunsten der Seenotretter vor sich. Die drei Personen links im Bild tragen rote Seenotretter-Dienstkleidung. Im Hintergrund sind Hafenanlagen, ein Deich und Fischereifahrzeuge zu sehen.. Zur Seite: Nie allein aufs Wasser: Kiter unterstützen die Seenotretter

Tolles Engagement durch „Kitebuddies Nord“ anlässlich Sicherheitsschulung auf Fehmarn

Eine Person in Wanderkleidung lehnt an einem Gedenkstein mit der Aufschrift ‚Der deutsch-dänische Deich 1979–1982‘. Im Hintergrund sind grasbewachsene Deichanlagen unter einem bewölkten Himmel zu sehen.. Zur Seite: Für Spenden ordentlich Strecke gemacht

Sportliche Unterstützung der Seenotretter durch 600-Kilometer-Benefizmarsch in 23 Tagen

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.