Vor dem Filmstart tauschen sich Kinobetreiber Ralf Thomsen (v. l.), Seenotretter Tim Tümmers, Vormann Sven Witzke und Dokumentarfilmer Constantin Löhrmann über die Dreharbeiten an Bord des Seenotrettungskreuzers ERNST MEIER-HEDDE aus.
Foto: Kinka Tadsen
Beim diesjährigen Open-Air-Kino am 21. August in Norddorf auf Amrum zeigten Ralf Thomsen und sein Team abermals „Luv & Lee“ auf großer Leinwand. Genauso wie „Nordlicht“ setzt der Film den Insulanerinnen und Insulanern mit sensiblen Porträts ein Denkmal. Zu dem Abend waren Regisseur Constantin Löhrmann, Vormann Sven Witzke und Seenotretter Tim Tümmers gekommen. Löhrmann hatte die Dokumentation mit seiner Firma Geomar-Film nach einer Idee von Thomsen produziert.
„Es ist seit dem Dreh 2018 das erste Mal, dass wir uns wiedersehen. Ich freue mich wirklich sehr“, sagte Constantin Löhrmann bei einer kurzen Gesprächsrunde zu Sven Witzke. Die beiden plauderten über die damaligen Aufnahmen an Bord des auf Amrum stationierten Seenotrettungskreuzers ERNST MEIER-HEDDE. „Es war für mich bei Seegang eine echte Herausforderung, die ganze Zeit durch den Kamerasucher zu schauen. Da wurde mir zeitweilig schon ein bisschen schwummerig in der Magengegend, obwohl ich sonst absolut seetauglich bin“, erinnerte sich Löhrmann. Seekrank könne jeder werden, selbst erfahrene Seeleute kann es erwischen, beruhigten ihn Sven Witzke und Tim Tümmers.
Für Ralf Thomsen und Constantin Löhrmann stand von Anfang an fest, dass die Dokumentationen zugleich die Arbeit der DGzRS unterstützen sollen. An der Kinokasse zeigt sich, dass die Besucherinnen und Besucher den kleinen Aufpreis gerne zahlen, weil sie wissen, wofür ihr Geld verwendet wird. „Die Seenotretter finanzieren ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden. Wir freuen uns, mit den 50 Cent einen kleinen Teil beitragen zu können. Für uns gehört im Urlaub ein Kinoabend mit ‚Luv & Lee‘ dazu“, sagte ein Besucher gegenüber Amrum-News.
Das Spendenergebnis zeigt ebenfalls, dass das Engagement der Filmemacher für die DGzRS gut ankommt: Im Laufe des vergangenen Jahres kamen auf diese Weise 2.421 Euro zusammen. Beim Open-Air-Kino überreichten Thomsen und Löhrmann den Betrag an die Seenotretter und setzten damit ihre langjährige Unterstützung der DGzRS fort.
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