Viele kleine Beiträge, große Hilfe für die Seenotretter

Kinobetreiber Ralf Thomsen unterstützt die Seenotretter bereits seit einigen Jahren: Wer eine Eintrittskarte für die Kinofilme „Luv & Lee“ und „Nordlicht“ kauft, spendet gleichzeitig 50 Cent an die DGzRS. Ende August überreichte er weitere 2.421 Euro.

Bei einer Open-Air-Kinoveranstaltung stehen vier Personen vor einer großen Leinwand. Zwei Personen in roten Rettungsdienstjacken halten einen symbolischen Spendenscheck, während eine weitere Person mit einem Mikrofon spricht. Im Vordergrund sitzen Besucherinnen und Besucher auf Stühlen und verfolgen die Übergabe. Auf der Leinwand ist ein Küstenmotiv mit Leuchtturm sowie der Schriftzug zum Amrumer Inselkino zu sehen.

Vor dem Filmstart tauschen sich Kinobetreiber Ralf Thomsen (v. l.), Seenotretter Tim Tümmers, Vormann Sven Witzke und Dokumentarfilmer Constantin Löhrmann über die Dreharbeiten an Bord des Seenotrettungskreuzers ERNST MEIER-HEDDE aus.

Foto: Kinka Tadsen

Beim diesjährigen Open-Air-Kino am 21. August in Norddorf auf Amrum zeigten Ralf Thomsen und sein Team abermals „Luv & Lee“ auf großer Leinwand. Genauso wie „Nordlicht“ setzt der Film den Insulanerinnen und Insulanern mit sensiblen Porträts ein Denkmal. Zu dem Abend waren Regisseur Constantin Löhrmann, Vormann Sven Witzke und Seenotretter Tim Tümmers gekommen. Löhrmann hatte die Dokumentation mit seiner Firma Geomar-Film nach einer Idee von Thomsen produziert. 

„Es ist seit dem Dreh 2018 das erste Mal, dass wir uns wiedersehen. Ich freue mich wirklich sehr“, sagte Constantin Löhrmann bei einer kurzen Gesprächsrunde zu Sven Witzke. Die beiden plauderten über die damaligen Aufnahmen an Bord des auf Amrum stationierten Seenotrettungskreuzers ERNST MEIER-HEDDE. „Es war für mich bei Seegang eine echte Herausforderung, die ganze Zeit durch den Kamerasucher zu schauen. Da wurde mir zeitweilig schon ein bisschen schwummerig in der Magengegend, obwohl ich sonst absolut seetauglich bin“, erinnerte sich Löhrmann. Seekrank könne jeder werden, selbst erfahrene Seeleute kann es erwischen, beruhigten ihn Sven Witzke und Tim Tümmers. 

Für Ralf Thomsen und Constantin Löhrmann stand von Anfang an fest, dass die Dokumentationen zugleich die Arbeit der DGzRS unterstützen sollen. An der Kinokasse zeigt sich, dass die Besucherinnen und Besucher den kleinen Aufpreis gerne zahlen, weil sie wissen, wofür ihr Geld verwendet wird. „Die Seenotretter finanzieren ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden. Wir freuen uns, mit den 50 Cent einen kleinen Teil beitragen zu können. Für uns gehört im Urlaub ein Kinoabend mit ‚Luv & Lee‘ dazu“, sagte ein Besucher gegenüber Amrum-News. 

Das Spendenergebnis zeigt ebenfalls, dass das Engagement der Filmemacher für die DGzRS gut ankommt: Im Laufe des vergangenen Jahres kamen auf diese Weise 2.421 Euro zusammen. Beim Open-Air-Kino überreichten Thomsen und Löhrmann den Betrag an die Seenotretter und setzten damit ihre langjährige Unterstützung der DGzRS fort.

Ihr Unternehmen möchte die Seenotretter ebenfalls unterstützen?

Ihren Ansprechpartner und weitere Informationen zum Thema Unternehmensspende finden Sie hier.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Selfie von zwei Personen vor einem rot-weiß gestreiften Leuchtturm auf einer grünen Deichlandschaft. Neben dem Leuchtturm stehen zwei Häuser, auf der Wiese davor grasen Schafe unter einem leicht bewölkten Himmel.. Zur Seite: Ein Vermächtnis der Großeltern lebt weiter

Wertvolle Spende als Zeichen von Anerkennung und emotionaler Verbindung

Sechs Personen stehen an Bord eines DGzRS-Seenotrettungskreuzers im Hafen und halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 2.000 Euro zugunsten der Seenotretter vor sich. Die drei Personen links im Bild tragen rote Seenotretter-Dienstkleidung. Im Hintergrund sind Hafenanlagen, ein Deich und Fischereifahrzeuge zu sehen.. Zur Seite: Nie allein aufs Wasser: Kiter unterstützen die Seenotretter

Tolles Engagement durch „Kitebuddies Nord“ anlässlich Sicherheitsschulung auf Fehmarn

Eine Person in Wanderkleidung lehnt an einem Gedenkstein mit der Aufschrift ‚Der deutsch-dänische Deich 1979–1982‘. Im Hintergrund sind grasbewachsene Deichanlagen unter einem bewölkten Himmel zu sehen.. Zur Seite: Für Spenden ordentlich Strecke gemacht

Sportliche Unterstützung der Seenotretter durch 600-Kilometer-Benefizmarsch in 23 Tagen

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.