Auch 2026 haben die Ditzumer Fischer wieder eine Krabbenpul-Schule zugunsten der Seenotretter veranstaltet.
Foto: Elisabeth Pruski
Krabbenpulen will gelernt sein! Wer an das Fleisch der Nordseekrabbe (vor allem an der Küste besser bekannt als Granat) kommen möchte, muss die gekochten Tiere erst einmal von seinem Außenskelett befreien. Mit einfacheren Worten: Pulen. Wie das möglichst einfach und effizient geht, haben während des diesjährigen Hafenfestes in Ditzum (Rheiderland) die dortigen Fischereibetriebe den Gästen beigebracht – in einer dafür organisierten Krabbenpul-Schule.
Veranstaltet wurden die Pul-Kurse von den Fischern Claas Bruhns, Andreas Pruski, Timo Borg, Nanno Bruhns und Roelfine Bruhns sowie ihren Familien und Mitarbeitern. Diese zeigten, wie es richtig geht: Krabbenkopf fest, aber nicht zu fest zwischen Daumen und Zeigefinger fixieren. Dann dreht die andere Hand vorsichtig das Hinterteil ohne großen Druck herum. Das bricht den Panzer, der nun vorsichtig vom Körper gezogen werden kann. Und zu guter Letzt das Fleisch sanft aus dem Krabbenkopf lösen. Fertig!
Viele Besucher des Hafenfestes versuchten sich selbst daran. Sogar ein Ehepaar aus dem fernen München war mit dabei und konnte anschließend ein leckeres Krabbenbrot genießen. Der volle Erlös der Aktion ging – wie schon in den vergangenen beiden Jahren – wieder an die DGzRS. Und der kann sich sehen lassen: exakt 1.048,93 Euro kamen zusammen. Dafür sagen die Seenotretter von Herzen “Danke!”.
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