Ein besonderes Stück Kuchen, das hilft

Der traditionelle Stollenverkauf hat in Stralsund die letztjährige Adventszeit erneut mit einem guten Zweck eingeläutet. Der Erlös ging ein weiteres Mal an die Seenotretter.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Kai vor einem Seenotrettungsboot mit orangefarbenem Aufbau. Einige Menschen tragen rote Einsatzkleidung. Zwei Personen halten einen kleinen weiß‑roten Wimpel mit der Aufschrift „Ich spende!“. Eine weitere Person präsentiert einen großen Spendenscheck über 500 Euro, ausgestellt von den Stadtwerken Stralsund. Im Hintergrund liegt das Seenotrettungsboot im Wasser. Es ist sonnig und klar.

Bäckerei-Inhaber Martin Krämer (2. v. l.) und Katrin Schäkel von den Stadtwerken Stralsund freuen sich mit den freiwilligen Seenotrettern um Vormann Udo Wölms (2. v. r.) über die Spende aus dem Stollenverkauf.

Foto: Stadtwerke Stralsund

Zum Auftakt des Weihnachtsmarktes am 24. November strömten wieder zahlreiche Gäste in die historische Altstadt, um beim traditionellen Anschneiden des Stollens der Bäckerei Krämer dabei zu sein – und sich ein Stück des Gebäcks zu sichern. Wie üblich war der brotförmige Kuchen kostenlos, allerdings wurde um eine Spende gebeten. Auch 2025 verzichtete niemand darauf, sich mit einer kleinen Gabe an einer größeren Sache zu beteiligen. Mit ihrer Aktion unterstützen die Stadtwerke Stralsund als Veranstalter des Weihnachtsmarktes gemeinsam mit der Bäckerei Krämer jedes Jahr eine regionale Einrichtung. 

Insgesamt kamen 307 Euro zusammen. Die Stadtwerke Stralsund erhöhten den Betrag auf 500 Euro. Das Geld erhielten dieses Mal die Seenotretter der Freiwilligenstation Stralsund. „Sie sind vor unserer Küste im Einsatz, wenn Segler, Angler oder Berufsschiffer in Not geraten“, betonte Bäckerei-Inhaber Martin Krämer bei der offiziellen Übergabe am 5. März. „Bei Wind und Wetter rücken sie aus, sichern havarierte Boote, leisten medizinische Ersthilfe und bringen Menschen sicher an Land. Ihr Engagement ist unverzichtbar“, ergänzte Katrin Schäkel von den Stadtwerken Stralsund am Liegeplatz des Seenotrettungsbootes HERTHA JEEP.

„Ihr Engagement ist unverzichtbar.“

Katrin Schäkel, Stadtwerke Stralsund“

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