Medizinischer Notfall an Bord eines Sicherungsschiffes: Seenotretter bringen Besatzungsmitglied an Land

Die Seenotretter der Station Neustadt sind am Donnerstagnachmittag, 24. April 2025, auf der Ostsee einem Besatzungsmitglied eines Sicherungsschiffes zu Hilfe gekommen. Der Mann benötigte an Bord der „Aquanaut“ dringend medizinische Hilfe. Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes HENRICH WUPPESAHL der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachte den Patienten sicher an Land.

Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes HENRICH WUPPESAHL der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchige im Einsatz

Das Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL der DGzRS-Station Neustadt übernahm ein Besatzungsmitglied vom Sicherungsschiff „Aquanaut“, das einen medizinischen Notfall erlitten hatte.

Gegen 14.30 Uhr meldete sich die 73 Meter lange „Aquanaut“ bei der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen: Das Beiboot „Trabant“ des Sicherungsschiffes lag mit Motorschaden in der Neustädter Bucht, etwa vor Sierksdorf. 

Die Rettungsleitstelle See alarmierte umgehend die Seenotretter der DGzRS-Station Neustadt. Bereits wenige Minuten später nahm die Freiwilligen-Besatzung mit dem Seenotrettungsboot HENRICH WUPPESAHL Kurs auf den Havaristen. Auf der Anfahrt meldete die „Aquanaut“, es gebe Wassereinbruch beim Beiboot, dies könne aber aus eigener Kraft wieder das Mutterschiff anlaufen. Die HENRICH WUPPESAL sicherte die Rückkehr des Beibootes zur „Aquanaut“. 

Noch während die Seenotretter vor Ort waren, erlitt ein Besatzungsmitglied auf der „Aquanaut“ einen medizinischen Notfall. Ein Notfallsanitäter der eigenen Crew versorgte den Mann zunächst. 

Die Seenotretter – darunter ebenfalls ein Notfallsanitäter sowie ein Rettungssanitäter – übernahmen den Patienten auf die HENRICH WUPPESAHL. Unter ständiger medizinischer Überwachung brachten sie den Verletzten nach Neustadt. Dort übernahmen der Rettungsdienst an Land und ein Notarzt die weitere Versorgung.
 

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