Husumer Schatzkiste mit Rekord-Inhalt

Seit vielen Jahren steht im Schiffahrtsmuseum Nordfriesland in Husum eine historische Seemannskiste. Mit ihr werden Spenden für die Seenotretter gesammelt. Jüngst war sie mit einem „Schatz“ im Wert von mehr als 4.000 Euro gefüllt.

Eine Frau, ein Mann und ein Mädchen hocken um eine Kiste herum. Darin ist eine größere Summe Geld zu sehen, die als Spende für die DGzRS gedacht ist

Mehr als 4.000 Euro: Der Inhalt der Schatzkiste stellt ein Rekordergebnis in der langjährigen Unterstützung des Museums für die DGzRS dar.

Foto: Schiffahrtsmuseum Nordfriesland

Im Erdgeschoss des Museums ist sie nicht zu übersehen: die weiße Holzkiste mit einem breiten Schlitz im Deckel. Dort hinein stecken Gäste Münzen und Scheine, um die Seenotretter zu unterstützen. Deren Arbeit lernen sie in der Ausstellung anhand zahlreicher Exponate kennen, darunter Modelle von Seenotrettungskreuzern und eindrucksvolle Filme. Seit 2003 steht vor dem Museumsgebäude außerdem das außer Dienst gestellte Seenotrettungsboot ELTJE.

Als Astrid Cohrs-Dreessen, Vorsitzende des Trägervereins für das Museum, und der ehrenamtliche DGzRS-Mitarbeiter Klaus Ostermann Ende Mai 2026 die historische Seemannskiste öffneten, war die Freude groß: Exakt 4.171,06 Euro hatten die Besucherinnen und Besucher in den zurückliegenden Monaten gespendet. „Das ist ein Rekordergebnis“, bilanzierte Astrid Cohrs-Dreessen. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben!

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen?

Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16.

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Sieben Personen stehen auf dem Deck eines weiß-orangefarbenen Seenotrettungskreuzers der Dgzrs im Hafen von Büsum. Im Vordergrund liegen mehrere große orangefarbene Fender. Hinter der Gruppe sind das Steuerhaus des Schiffes, Hafenanlagen und weitere Boote zu sehen. Der Himmel ist bewölkt, die Szene spielt direkt am Wasser.. Zur Seite: Mit dem Motorrad zum Gottesdienst

Motorradfahren ist für viele mehr als nur ein Hobby: Der Glaube fährt ebenfalls mit. Deshalb gehörte 2026 erneut ein Gottesdienst zum Motorradkorso im schleswig-holsteinischen Marne – genauso wie das Engagement für einen guten Zweck. Der Erlös der Veranstaltung ging in diesem Jahr an die Seenotretter.

Bei einer Open-Air-Kinoveranstaltung stehen vier Personen vor einer großen Leinwand. Zwei Personen in roten Rettungsdienstjacken halten einen symbolischen Spendenscheck, während eine weitere Person mit einem Mikrofon spricht. Im Vordergrund sitzen Besucherinnen und Besucher auf Stühlen und verfolgen die Übergabe. Auf der Leinwand ist ein Küstenmotiv mit Leuchtturm sowie der Schriftzug zum Amrumer Inselkino zu sehen.. Zur Seite: Viele kleine Beiträge, große Hilfe für die Seenotretter

Kinobetreiber Ralf Thomsen unterstützt die Seenotretter bereits seit einigen Jahren: Wer eine Eintrittskarte für die Kinofilme „Luv & Lee“ und „Nordlicht“ kauft, spendet gleichzeitig 50 Cent an die DGzRS.

Vier Personen und ein Bärenmaskottchen stehen vor dem Steuerhaus eines rot-weißen Seenotrettungskreuzerso und halten gemeinsam einen symbolischen Spendenscheck über 10.300 Euro. Der Scheck ist an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (Dgzrs) ausgestellt und auf den 17.08.2026 datiert. Zwei der Personen tragen rote Einsatzkleidung, eine Person ein weißes Polohemd mit Firmenlogo, eine weitere ein weißes T-Shirt und rote Arbeitshose. Rechts neben der Gruppe steht ein Bärenmaskottchen in blau-weiß gestreiftem Matrosenshirt und Kapitänsmütze. Im Hintergrund sind Hafenanlagen und Gebäude zu sehen.. Zur Seite: Seenotrettungskreuzer zum Anbeißen

Der Süßwaren-Filialist „Ideen aus Fruchtgummi“ vertreibt seit 2024 fruchtige Kreuzer zum Naschen. Mit dem Verkauf unterstützt das Unternehmen die Seenotretter.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.