Segelyacht bei Starkwind vor Brunsbüttel festgekommen

Die Seenotretter der Station Cuxhaven haben am Samstag, 9. April 2022, eine Segelyacht aus einer schwierigen Lage befreit: Bei Starkwind war sie auf der Elbe vor Brunsbüttel auf Grund gelaufen. Im Einsatz waren der Seenotrettungskreuzer THEO FISCHER und das Seenotrettungsboot GILLIS GULLBRANSSON der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie ein Fahrzeug der DLRG.

Eine Yacht wird freigeschleppt. Im Bild sind 2 Rettungseinheiten der DGzRS und ein DLRG-Boot.

Tochterboot STRÖPER schleppt die Segelyacht frei - auf Standby THEO FISCHER. GILLIS GULLBRANSSON (l.) und ein Boot der DLRG sicherten das Manöver ab.

Bei Starkwind mit sechs bis sieben Beaufort, in Böen acht (bis zu 74 Stundenkilometer), geriet gestern am Spätnachmittag etwa eine Stunde vor Hochwasser eine elf Meter lange Segelyacht auf der Elbe vor Brunsbüttel in Höhe der Tonne 57 in Schwierigkeiten. Gegen 17.30 Uhr meldete sich der Skipper telefonisch bei der Rettungsleitstelle Stade, dass er auf Grund gelaufen sei.

Aus eigener Kraft konnte sich das Schiff gegen Wind und die starke Strömung nicht mehr befreien. Der Seenotrettungskreuzer THEO FISCHER der DGzRS, derzeit Station Cuxhaven, befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe auf Kontrollfahrt und erreichte bereits nach zwanzig Minuten den Havaristen. Mit dem Tochterboot STRÖPER stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und schleppten die Yacht frei. Abgesichert wurde das Manöver durch das Seenotrettungsboot GILLIS GULLBRANSSON der freiwilligen Seenotretter aus Brunsbüttel sowie das Rescue-Boot „Rück ut“ der DLRG-Ortsgruppe Drochtersen.

Im Zulauf war ebenfalls das Küstenstreifenboot WS 2 der Wasserschutzpolizei Hamburg, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Landseitig stand sicherheitshalber bereits die Ortsfeuerwehr Oederquart bereit. Die Feuerwehren Krummendeich und Dornbusch hatten ebenfalls ihre Boote eingesetzt, konnten aber zeitnah aus dem Einsatz entlassen werden.

Nach einer ausführlichen Begutachtung des Havaristen wurden keine Schäden festgestellt und die Hamburger Segelyacht konnte ihren Weg fortsetzen.

 

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