Seenotrettungskreuzer FELIX SAND im Einsatz für eine brennende Segelyacht in der Lübecker Bucht: Auch dieser Einsatz ist in der ARD-Serie „Die Seenotretter“ zu sehen.
Die bereits veröffentlichten 16 Folgen der ersten beiden Staffeln hatten ein Millionenpublikum erreicht. Nun ist die Bremer Produktionsfirma Kinescope Factual im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks und Radio Bremens erneut auf den DGzRS-Stationen Norderney, Cuxhaven, Schilksee und Travemünde zu Gast. Neu dabei sind außerdem Borkum, Büsum und Darßer Ort/Prerow.
Die jeweils 30-minütigen Reportage-Folgen über die freiwillige, unabhängige und spendenfinanzierte Arbeit der Seenotretter dokumentieren die große Bandbreite der Einsätze: Kollisionen, groß angelegte Such- und Rettungsaktionen, Feuer im Schiff, Mensch über Bord, medizinische Notfälle auf See, Wassereinbruch, manövrierunfähige Boote – kein Einsatz ist wie der andere. Die Reihe zeigt gut: Die Gründe für den Ruf nach den Seenotrettern sind vielfältig.
Neben den Rettungsaktionen legt die dritte Staffel den Fokus auf die Seenotretter selbst: ihre Motivation, ihre Geschichten, das Leben auf den Stationen und den starken Zusammenhalt innerhalb der Crews. Gedreht wird erneut mit Videojournalisten, fest installierten Kameras und Bodycams. Die multiperspektivischen Aufnahmen ermöglichen es, hautnah dabei zu sein und erfahrene Seenotretter ebenso kennenzulernen wie neue Besatzungsmitglieder, in ganz unterschiedlichen Revieren auf Nord- und Ostsee, auf kleinen Seenotrettungsbooten ebenso wie großen -kreuzern. In Interviews berichten die Crews ausführlich aus ihrer Arbeit.
Auch in der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, soll erneut gedreht werden. MRCC Bremen ist zuständig dafür, sämtliche Such- und Rettungsmaßnahmen in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee zu koordinieren.
Die dritte Staffel wird abermals mit Mitteln der Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH gefördert. Alle bisherigen Folgen sind nach wie vor in der ARD-Mediathek zu sehen.