ARD-Serie „Die Seenotretter“ geht in dritte Staffel

Die überaus erfolgreiche ARD-Reportagereihe „Die Seenotretter“ geht in die dritte Staffel. Sechs weitere Folgen über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) werden voraussichtlich Ende 2026 in der ARD-Mediathek zu sehen sein. Die Dreharbeiten laufen bereits.

Qual steigt von einem brennendem Boot auf. Ein rot-weißer Seenotrettungskreuzer löscht es.

Seenotrettungskreuzer FELIX SAND im Einsatz für eine brennende Segelyacht in der Lübecker Bucht: Auch dieser Einsatz ist in der ARD-Serie „Die Seenotretter“ zu sehen. 

Die bereits veröffentlichten 16 Folgen der ersten beiden Staffeln hatten ein Millionenpublikum erreicht. Nun ist die Bremer Produktionsfirma Kinescope Factual im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks und Radio Bremens erneut auf den DGzRS-Stationen Norderney, Cuxhaven, Schilksee und Travemünde zu Gast. Neu dabei sind außerdem Borkum, Büsum und Darßer Ort/Prerow.

Die jeweils 30-minütigen Reportage-Folgen über die freiwillige, unabhängige und spendenfinanzierte Arbeit der Seenotretter dokumentieren die große Bandbreite der Einsätze: Kollisionen, groß angelegte Such- und Rettungsaktionen, Feuer im Schiff, Mensch über Bord, medizinische Notfälle auf See, Wassereinbruch, manövrierunfähige Boote – kein Einsatz ist wie der andere. Die Reihe zeigt gut: Die Gründe für den Ruf nach den Seenotrettern sind vielfältig.

Neben den Rettungsaktionen legt die dritte Staffel den Fokus auf die Seenotretter selbst: ihre Motivation, ihre Geschichten, das Leben auf den Stationen und den starken Zusammenhalt innerhalb der Crews. Gedreht wird erneut mit Videojournalisten, fest installierten Kameras und Bodycams. Die multiperspektivischen Aufnahmen ermöglichen es, hautnah dabei zu sein und erfahrene Seenotretter ebenso kennenzulernen wie neue Besatzungsmitglieder, in ganz unterschiedlichen Revieren auf Nord- und Ostsee, auf kleinen Seenotrettungsbooten ebenso wie großen -kreuzern. In Interviews berichten die Crews ausführlich aus ihrer Arbeit.

Auch in der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See, dem Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, soll erneut gedreht werden. MRCC Bremen ist zuständig dafür, sämtliche Such- und Rettungsmaßnahmen in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee zu koordinieren.

Die dritte Staffel wird abermals mit Mitteln der Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH gefördert. Alle bisherigen Folgen sind nach wie vor in der ARD-Mediathek zu sehen.

AKTUELLE NEUIGKEITEN

Zur Seite: Seenotretter auf Nord- und Ostsee flaggen halbmast für ums Leben gekommene australische Kollegen

Die Dienstflagge der Seenotretter auf Nord- und Ostsee weht am Montag, 15. Juni 2026, halbmast gesetzt. Die DGzRS bringt damit ihr Mitgefühl mit den Angehörigen zweier australischer Kollegen zum Ausdruck, die am Dienstag, 5. Mai 2026, ihr Leben im Einsatz verloren hatten.

Menschen, darunter auch viele Kinder, stehen am Strand und beobachten mehrere Seenotrettungskreuzer und Seenotrettungsboote bei einer Vorführung auf dem Wasser.. Zur Seite: DGzRS lädt zum Tag der Seenotretter 2026 ein

Ihren beliebten Tag der Seenotretter veranstaltet die DGzRS in diesem Jahr am 26. Juli 2026. Auf vielen Rettungsstationen der DGzRS an Nord- und Ostseeküste sind Vorführungen, Übungen und Gespräche geplant.

Der ehrenamtliche Vorstand der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bei der Tagung des beschlussfassenden Gremiums der Seenotretter am 30. Mai 2026 in Hamburg. Zur Seite: Seenotretter tagen in Hamburg

Seenotretter tagen in Hamburg

Michael Ippich zum neuen Vorsitzer der DGzRS gewählt, Ingo Kramer nach 16-jähriger Vorstandsarbeit verabschiedet

Einen neuen ehrenamtlichen Vorstand hat das beschlussfassende Gremium der DGzRS am Sonnabend, 30. Mai 2026, in Hamburg gewählt: Neuer Vorsitzer der Seenotretter ist Kapitän Michael Ippich, stellvertretende Vorsitzer sind Lars Carstensen und Andreas Niemeyer.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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