Kleine Beträge mit großer Wirkung für die Seenotretter

Für Rainer Sokolowski steht fest: Die Seenotretter haben jeden Spenden-Cent mehr als verdient. Deshalb unterstützt der Nürnberger seit einigen Jahren die DGzRS nicht nur regelmäßig, sondern hat kürzlich sogar eine Förderung durch das Mercedes-Benz Global Logistics Center angestoßen.

Fünf Personen stehen beisammen und blicken in die Kamera. In der Mitte steht eine Mitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in roter Dienstkleidung und hält gemeinsam mit der Person rechts neben ihr einen übergroßen symbolischen Spendenscheck von Mercedes-Benz in die Kamera.  Der Hintergrund zeigt ein großes beleuchtetes Aquarium.

Im Einsatz für die Seenotretter (v. l.): Förderer Rainer Sokolowski, Mercedes-Benz-Beschäftigter Thorsten Wittgens, DGzRS-Mitarbeiterin Sabine Preiß, Mercedes-Benz-Betriebsrat Helmut Dumser und Betriebsrätin Karina Ruede

Bis zu seinem Ruhestand arbeitete Rainer Sokolowski im Logistikzentrum des Automobilherstellers in Nürnberg. Daher kennt er auch dessen Beschäftigteninitiative ProCent: Seit 2012 verzichten viele Mitarbeitende freiwillig auf die Cent-Beträge ihres Netto-Gehaltes – und Mercedes-Benz verdoppelt anschließend diese Summe. Der dadurch entstandene Betrag fließt in gemeinnützige Projekte, die von der Belegschaft selbst vorgeschlagen werden.

Sokolowskis Idee: Die Seenotretter sollen eine Spende aus diesem Topf bekommen. Er holte seinen ehemaligen Kollegen Thorsten Wittgens mit ins Boot. Dieser war von der Idee sofort begeistert, da er weiß, dass Rainer Sokolowski die Arbeit der DGzRS sehr schätzt. Gemeinsam reichten sie den Antrag ein. 

Das ausgefüllte Formular landete im südpfälzischen Germersheim auf dem Schreibtisch von Karina Ruede. Die Betriebsrätin bearbeitet als ProCent-Koordinatorin im dortigen Mercedes-Benz Global Logistics Center – einem der größten Zentrallager der Automobilbranche – alle Vorschläge der deutschen Logistikzentren. 

Schnell war für Karina Ruede klar: Die Seenotretter passen perfekt zum Zweck der Beschäftigteninitiative. So wurden die insgesamt 8.500 Euro für die Anschaffung einer neuen Kommunikationsanlage für das Seenotrettungsboot HANS DITTMER der Freiwilligenstation Juist bewilligt. Bei einem Besuch an Bord des Seenotrettungskreuzers ANNELIESE KRAMER am 26. November in Cuxhaven konnte sich Karina Ruede gemeinsam mit ihrem Betriebsratskollegen Helmut Dumser überzeugen: Bei der DGzRS ist jeder gespendete Cent sehr gut angelegt.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Zwei Personen stehen auf einem hölzernen Steg in einem Yachthafen zwischen mehreren Segelbooten und Motorbooten. Beide halten gemeinsam ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich in die Kamera. Eine Person trägt ein helles Hemd und Jeans, die andere die rote Dienstkleidung der Seenotretter und eine helle Kappe. Im Hintergrund sind dicht stehende Bootsmasten, vertäute Boote sowie ein bewölkter Himmel zu sehen.. Zur Seite: Spende im Andenken an einen Freund

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Schluss nach 45 schönen Jahren: Interessengemeinschaft Mobilheimplatz Sütel bedenkt mit Restvermögen satzungsgemäß auch die DGzRS. Zur Seite: Verein löst sich auf – Seenotretter erhalten Teil des Vermögens

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Zur Seite: Pfund, Dollar oder Kronen, die sich für Seenotretter lohnen

Jeveraner sammelt Münzen und Scheine aus aller Welt und tauscht sie zugunsten der DGzRS in Euro um.

Eine junge Seenotretterin steuert von einem Außenfahrstand ein Tochterboot. Sie blickt nach hinten und spricht dabei in einen Funkhörer.

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