Zwei schiffbrüchige Angler auf der Unterwarnow gerettet

Zwei Angler sind am Mittwoch, 29. April 2026, auf der Unterwarnow über Bord ihres Bootes gestürzt. Im Einsatz waren ein Seezeichenschiff der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung und die Seenotretter der Station Warnemünde der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Ein weiß-rotes Seenotrettungsboot mit der Aufschrift „SAR“ fährt mit hoher Geschwindigkeit über das Meer und wirft dabei Gischt auf. Auf dem Dach sind Antennen und Technik montiert, im Hintergrund erstreckt sich die offene See unter klarem Himmel.

Im Einsatz für zwei schiffbrüchige Angler: das Tochterboot CASPAR des Seenotrettungskreuzers ARKONA der DGzRS

Archivfoto: Die Seenotretter – DGzRS, Alexander Krüger

Gegen 12.45 Uhr erfuhr die von der DGzRS betriebene deutsche Rettungsleitstelle See, das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) Bremen, von dem Notfall: Auf der Warnow in Höhe der Tonne 51 waren zwei Angler über Bord ihres kleinen Bootes gestürzt. Die Besatzung des in der Nähe befindlichen Seezeichenschiffes „Sturmmöwe“ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Ostsee hatte geistesgegenwärtig reagiert und die Schiffbrüchigen bereits an Bord genommen. 

Die Rettungsleitstelle See der DGzRS alarmierte den Seenotrettungskreuzer ARKONA/Station Warnemünde. Die Seenotretter liefen sofort aus. Unterwegs ließen sie das Tochterboot CASPAR zu Wasser. Inzwischen hatte die „Sturmmöwe“ am ehemaligen Fähranleger Oldendorf – heute eine Bunkerstation – festgemacht. 

Vor Ort stiegen die Seenotretter auf das Behördenschiff über und führten eine erste medizinische Untersuchung durch. Dabei stellten sie fest, dass einer der beiden Senioren leicht unterkühlt war. Wenig später übergaben sie die Geretteten zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst an Land.

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Drei Seenotrettungsboot liegen als Päckchen in einem Hafen, dahinter, leicht verdeckt, das havarierte Ausflugsschiff. Zur Seite: Brand auf Fahrgastschiff: Seenotretter unterstützen Einsatz auf der Greifswalder Oie

Im Nothafen der kleinen Ostseeinsel Greifswalder Oie ist am frühen Samstagnachmittag, 26. September 2026, auf einem Ausflugsschiff ein Brand ausgebrochen. Ein Besatzungsmitglied bekämpfte das Feuer erfolgreich. Die auf der Insel stationierten Seenotretter stellten den Verschlusszustand des Maschinenraums her, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Ein Kontrollboot der Bundespolizei und ein Tochterboot der Seenotretter liegen an einem havarierten Katamaran, um dort zu helfen. Seenotretter und Bundespolizisten sind übergestiegen und arbeiten am gebrochenen Mast.. Zur Seite: Seenotretter und Bundespolizei im Einsatz für Katamaran mit Mastbruch

Die Überführungsfahrt eines Seglerpaares von Skandinavien nach Portugal ist am Freitagabend, 25. September 2026, im Schlepp der Seenotretter zu Ende gegangen. Nördlich der Insel Wangerooge brach aus ungeklärter Ursache der Mast des Kajüt-Katamarans. Die Seenotretter der Station Hooksiel sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei See kamen den Seglern zu Hilfe.

Seenotretter in Schutzkleidung steigen nachts von einem roten Seenotrettungsboot auf ein Holzsegelboot (Zeesboot) über, Seile verbinden die beiden Schiffe.. Zur Seite: Einsatzreiches Wochenende für die Seenotretter auf Nord- und Ostsee

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