Wattwanderin bei Leuchtturm Westerheversand von Hubschrauber aus Lebensgefahr gerettet

Eine Wattwanderin ist heute, Samstag, 22. Juli 2023, von einem Hubschrauber aus Lebensgefahr gerettet worden. Nordwestlich vom Leuchtturm Westerheversand war sie durch die Flut vom Wasser eingeschlossen worden. Im Einsatz waren außerdem ein Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie die Freiwillige Feuerwehr St. Peter-Ording.

Der Seenotrettungskreuzer THEO FISCHER (Archivbild) war heute im Einsatz für eine vom Wasser eingeschlossene Wattwanderin

Die Rettungsleitstelle Nord hatte um ca. 12.30 Uhr der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See (Maritime Rescue Co-ordination Centre, MRCC Bremen) die Notlage gemeldet.

In den Einsatz gingen der Seenotrettungskreuzer THEO FISCHER, derzeit Station Nordstrand, das Hovercraft (Luftkissenboot) der Freiwilligen Feuerwehr St. Peter-Ording sowie ein Hubschrauber von Northern Helicopter (NHC).

Der Hubschrauber fand die bereits vom Wasser eingeschlossene Frau kurz vor 13 Uhr auf der Sandbank Westerheversand und brachte sie per Seilwinde in Sicherheit. Wenig später konnte die Frau bereits an den Landrettungsdienst übergeben werden.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte Wind der Stärke 3 (bis 19 km/h). Wasser- und Lufttemperatur betragen derzeit etwa 18 Grad.

Die DGzRS weist in diesem Zusammenhang noch einmal dringend daraufhin, dass Wattwanderungen nur in Begleitung kundiger Wattführung durchgeführt werden sollten.

Tipps zur Sicherheit beim Wattwandern: www.seenotretter.de/wattwandern-sicherheit

Ohne Deine Spende geht’s nicht!

Aktuelle Seenotfälle
Ein Seenotrettungsboot der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auf bewegter See, von dessen Heck eine Leine zu einem kleinen roten Amphibienfahrzeug im Wasser führt; in dem Fahrzeug sitzen zwei Personen. Im Vordergrund sind Deck, Reling und orangefarbene Aufbauten des Seenotrettungsbootes sichtbar, im Hintergrund eine Küstenlinie mit Bäumen und einzelnen Gebäuden unter blauem Himmel.. Zur Seite: Seenotretter nehmen Auto auf den Haken – Amphibienfahrzeug mit Motorschaden

Ungewöhnlicher Einsatz für die freiwilligen Seenotretter der Station Maasholm: Mit dem Seenotrettungsboot HELLMUT MANTHEY haben sie auf der Schlei ein manövrierunfähiges Amphibienfahrzeug eingeschleppt.

Ein Reh steht halb verborgen im hohen grünen Gras und zwischen trockenen Schilfhalmen. Der Körper des Tieres ist braun und teilweise von dichter Vegetation verdeckt. Im Hintergrund verläuft ein Stacheldrahtzaun, dahinter setzt sich die grüne Landschaft fort. Sonnenlicht fällt auf das Gras und das Fell des Rehs.. Zur Seite: „Rehnotrettung“: Seenotretter fischen vor Büsum jungen Bock aus dem Wasser

Ungewöhnlicher Einsatz für die Seenotretter der Station Büsum: Vor dem schleswig-holsteinischen Hafenort haben sie einen Rehbock aus einer ausweglosen Lage befreiten.

Blick in die Rettungsleitstelle See, ein Einsatzleiter blickt auf viele Bildschirme. Zur Seite: Motorbootfahrer retten über Bord gestürzten Segler

An Bord zurückgebliebene Mädchen alarmieren über Funk

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See
Das Seenotretter-Logbuch

Unsere Informationen kommen per Funk.
Ihre mit einem Newsletter.

Wir informieren Sie monatlich über Neuigkeiten aus unserer Arbeit. Dazu zählen Einsatzberichte, Veranstaltungstermine und Geschichten aus dem Bordalltag.