Wie aus Bären, Elefanten und Katzen Spenden werden

Alexandra Damwerth hat schon immer Freude daran gehabt, Dinge liebevoll zu verpacken. Seit dem vergangenen Sommer setzt die Langeoogerin diese Neigung für den guten Zweck ein: Sie stellt Überraschungstüten zusammen und verkauft sie zugunsten der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Seenotretter.

Eine Person sitzt an einem Tisch, der mit zahlreichen kleinen weißen Papiertüten bedeckt ist, welche mit „Langeooger Wunder¬tüte“ beschriftet sind. Die Person hält eine der Tüten in der Hand. Vor ihr steht ein Teller mit bunten kleinen Figuren.

Mit ihren selbst gepackten „Wundertüten“ hat Alexandra Damwerth bisher 150 Euro für die Seenotretter gesammelt. 

Foto: Privat

Nach einem Wintersturm wurden im Januar 2017 Hunderttausende verschiedenfarbige Überraschungsei-Kapseln an den Langeooger Strand gespült. Die Insulaner halfen damals fleißig beim Einsammeln – auch Alexandra Damwerth. Die heute 56-Jährige arbeitet im psycho-sozialen Dienst einer Kur-Klinik und wollte die in den kleinen Behältern enthaltenen Figuren ursprünglich für Bastelaktionen mit Kindern verwenden. Dazu kam es jedoch nie. 

Im vergangenen Sommer überlegte Alexandra Damwerth daher, wie sie die Hunde, Giraffen und Löwen in Miniatur-Größe anderweitig sinnvoll nutzen könnte: „Im Laufe der Zeit haben sich bei mir außerdem viele Schmucksteine, Aufkleber, Schlüsselanhänger und andere Kleinteile angehäuft“, erzählt die Erziehungsberaterin. „All das wollte ich weitergeben – am liebsten für einen gemeinnützigen Zweck.“ Die Idee der „Langeooger-Wundertüte“ war geboren. 

Seitdem packt Alexandra Damwerth regelmäßig jeweils zwei Plastiktiere und verschiedene andere Dinge sowie Süßigkeiten in mit einem farbenfrohen Klebeetikett versehene Papiertüten. Diese verkauft sie für 2,50 Euro auf Floh- und Kreativmärkten oder anderen Veranstaltungen. Einen Teil der Einnahmen spendet die Insulanerin zu gleichen Teilen an die Freiwillige Feuerwehr und die DGzRS – bisher sind insgesamt 300 Euro zusammengekommen. „Wer auf einer Insel lebt, sollte auch die Seenotretter unterstützen“, findet Alexandra Damwerth. Einige ihrer Freunde und Bekannten gehören zur Besatzung der Freiwilligenstation. Deshalb weiß sie, wie wichtig deren Arbeit ist: „Ich habe großen Respekt vor ihrem Einsatz. Sie fahren bei jedem Wind und Wetter raus, um anderen zu helfen.“ Ihre „Wundertüten“-Aktion möchte sie so lange fortsetzen, bis der Vorrat an gesammelten Plastikgestalten aufgebraucht ist.

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AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Kai vor einem Seenotrettungsboot mit orangefarbenem Aufbau. Einige Menschen tragen rote Einsatzkleidung. Zwei Personen halten einen kleinen weiß‑roten Wimpel mit der Aufschrift „Ich spende!“. Eine weitere Person präsentiert einen großen Spendenscheck über 500 Euro, ausgestellt von den Stadtwerken Stralsund. Im Hintergrund liegt das Seenotrettungsboot im Wasser. Es ist sonnig und klar.. Zur Seite: Ein besonderes Stück Kuchen, das hilft

Der traditionelle Stollenverkauf hat in Stralsund die letztjährige Adventszeit erneut mit einem guten Zweck eingeläutet. Der Erlös ging ein weiteres Mal an die Seenotretter.

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Eine Gruppe von Menschen steht in einem Innenraum vor einer Wand und blickt in die Kamera. In der vorderen Reihe halten mehrere Personen ein großes Banner und der Herr links im Bild überreicht einer ihm gegenüberstehenden Person in rotem Seenotretter-T-Shirt einen symbolischen Spendenscheck. Zwischen ihnen hält eine Dame ein DGzRS-Sammelschiffchen vor sich. Der Raum ist warm beleuchtet, mit Holzbalken an der Decke und runden Lampen.. Zur Seite: Shantys für die Seenotretter

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