17.08.2020

Reservisten spenden Restvermögen

Claudius-Michael Klatt hat Salzwasser im Blut, sagt er von sich selbst, auch wenn er mittlerweile tief im Osten Württembergs in Giengen an der Brenz wohnt. Dort, am Ostrand der Schwäbischen Alb, engagiert er sich seit Jahren im Vorstand des Freundeskreises der Soldaten und Reservisten der Bundeswehr. Als die Mitglieder vor einiger Zeit ihren alten Verein in einen neuen überführten, verzichteten sie auf Rat des Finanzamtes darauf, diesen ebenfalls als gemeinnützig anerkennen zu lassen. Infolgedessen mussten sie das Restvermögen des alten Vereins an eine gemeinnützige Organisation spenden. Schnell war klar: Die Seenotretter sollen die 455,76 Euro für ihre Arbeit bekommen.

Vor der Seenotretter-Zentrale in Bremen überreicht Claudius-Michael Klatt (l.) einen symbolischen Spendenscheck an DGzRS-Mitarbeiter Tim Pawlowski.

„Mindestens einmal im Jahr muss ich an die Küste fahren, sonst fehlt mir etwas“, erzählt Claudius-Michael Klatt. Er steht an diesem heißen Sommertag am 14. August in Lederhose und weißem Hemd vor der Zentrale der Seenotretter in Bremen unweit der Weser. Rein darf er leider nicht: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie lässt die DGzRS derzeit keine Besucher ins Gebäude. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere SEENOTLEITUNG BREMEN, die hier im Gebäude untergebracht ist, arbeitsfähig bleibt. Damit wir weiterhin auf See rund um die Uhr und bei jedem Wetter in Not geratenen Menschen helfen können“, erläutert DGzRS-Sprecher Ralf Baur.

Claudius-Michael Klatt hat in der Hansestadt mit seinem Wohnmobil einen Zwischenstopp eingelegt, bevor er in den nächsten Tagen weiter nach Wilhelmshaven fährt. Mitgebracht hat er aus dem Süden einen symbolischen Spendenscheck, den er an Tim Pawlowski, Mitarbeiter der hauseigenen Werft der DGzRS, überreicht. „Im Vorstand waren wir uns schnell einig, wer das Restvermögen des Vereins bekommen soll: selbstverständlich die Seenotretter“, sagt Claudius-Michael Klatt. „Wir drei sind als Marinesoldaten selbst zur See gefahren und wissen um die Gefahren, die dort lauern. Wenn es hart auf hart kommt, sind die Seenotretter die letzte Hoffnung.“

Sie wollen die Seenotretter auch unterstützen? Dann spenden Sie online oder per Überweisung auf unser Spendenkonto: Sparkasse Bremen, BIC: SBREDE22, IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16. 

AKTUELLE DANKMELDUNGEN

Großer, gut gefüllter Saal mit vielen dicht besetzten Tischen. Zahlreiche Menschen unterschiedlichen Alters sitzen zusammen, sprechen miteinander und füllen Zettel aus. Die Stimmung wirkt konzentriert und lebhaft, viele Getränke stehen auf den Tischen. Der Raum ist hell beleuchtet und gut besucht.. Zur Seite: Spiel, Spannung und Hilfe für die Seenotretter

Großartige Unterstützung durch gemeinsamen Bingo-Abend der Rotaract- und Rotary-Clubs Brunsbüttel.

Ein Mann mit grauem Haar und Bart steht in einem gedämmten Raum neben einem Tisch. Er trägt eine rote Seenotretter-Jacke über einem weißen Poloshirt und blickt nach oben, als würde er etwas präsentieren oder erklären. Neben ihm sitzt ein anderer Mann mit verschränkten Armen und schaut zu ihm hoch. Auf dem Tisch stehen Getränke, eine brennende Kerze und eine Wasserflasche.  . Zur Seite: Zwei Seenotretter zu Gast bei U-Bootbesatzungen

Aufmerksame Gäste und viel Anerkennung bei Vortrag anlässlich Regionaltreffens.

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Kai vor einem Seenotrettungsboot mit orangefarbenem Aufbau. Einige Menschen tragen rote Einsatzkleidung. Zwei Personen halten einen kleinen weiß‑roten Wimpel mit der Aufschrift „Ich spende!“. Eine weitere Person präsentiert einen großen Spendenscheck über 500 Euro, ausgestellt von den Stadtwerken Stralsund. Im Hintergrund liegt das Seenotrettungsboot im Wasser. Es ist sonnig und klar.. Zur Seite: Ein besonderes Stück Kuchen, das hilft

Der traditionelle Stollenverkauf hat in Stralsund die letztjährige Adventszeit erneut mit einem guten Zweck eingeläutet. Der Erlös ging ein weiteres Mal an die Seenotretter.

Seenotretterin in Uniform schaut durch Fernglas auf hoher See

Das Seenotretter-Logbuch

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